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Barttransplantation — ein Ausweg für Barthaarprobleme?

Barttransplantation

Haare sind ein Dauerbrenner, wenn es um Schönheitsideale geht: Neben üppigem Kopfhaar steht ein gepflegter Bart ganz oben auf der Wunschliste eines Mannes. Ein Vollbart, Drei-Tage-Bart oder Kinnbart liegen nicht erst seit gestern im Trend, denn Bärte lassen ein Gesicht maskulin, markant und ausdrucksstark wirken. Doch leider wachsen Barthaare nicht bei jedermann dicht und problemlos nach. Die Genetik oder Hautirritationen wie Vernarbungen sind mögliche Ursachen für einen Barthaarausfall. Eine Variante zur Bekämpfung von Haarverlust im Bereich des Bartes, die allerdings einen operativen Eingriff erfordert, stellt die Barthaartransplantation dar. Sie funktioniert ähnlich wie eine Haartransplantation oder Augenbrauentransplantation.

Ganz ohne Operation und eine ebenso große Wirkung erzielt das Laduti Haarwuchsserum, ein Haarwuchsmittel, das ohne Hormone und Minoxidil auskommt. Es kann nicht nur bei Kopf-, sondern auch gezielt bei Barthaarverlust eingesetzt werden.

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Wie funktioniert die Transplantation von Barthaaren?

Die Verpflanzung von Kopf- und Körperhaaren wird in einer Klinik unter lokaler Betäubung minimalinvasiv durchgeführt und verursacht in der Regel keine Vernarbungen. Sie ist bei Männern jeglichen Alters möglich und benötigt je nach Anzahl der gewünschten Barthaartransplantate eine bis mehrere Behandlungen, die einige Stunden in Anspruch nehmen. Je nach Patient beträgt die Wundheilung ein bis zwei Wochen. Nach etwa einem Jahr ist das Endergebnis ersichtlich. Die Kosten belaufen sich auf rund 500 bis 9000 €, je nach Menge der Transplantate.

Gründe für den Haarverlust am Bart

Eine umfassende Analyse gibt Aufschluss über die Gründe Ihres Barthaarverlusts. Veranlassen Sie deshalb vor einer Operation eine Untersuchung mit Krankengeschichte, Blutbild sowie Historie. So können auch Spezialfälle, die in kein Raster passen, herausgefiltert werden.

Haarverlust in Form von Lücken im Bartbereich eines Mannes sind hauptsächlich erblich bedingt und entstehen durch eine genetische Fehlbildung des Follikels eines Haars. Vier von fünf Männern mit Bartverlust leiden aufgrund ihrer Genetik. Ein weiterer Grund lückenhaften Bartwuchses ist der sogenannte kreisrunde Haarausfall im Bereich des Bartes, auch bekannt unter dem Fachjargon Alopecia barbae. Eine Autoimmunreaktion ist dafür verantwortlich, dass die Follikel vom Immunsystem angegriffen werden. Die daraus resultierende Entzündungsreaktion mit gestörtem Haarwachstum führt schlussendlich zum Barthaarverlust. Die Follikel bei dieser Form des Haarverlusts wurden nicht irreversibel zerstört, sondern befinden sich in einer Art Ruhemodus.

Vernarbungen und dafür ursächlich Unfälle können nicht nur das Hautgewebe zerstören, sondern auch die darunterliegenden Follikel des Haars. Die Folge ist das Ausbleiben von Barthaaren an diesen Stellen. Der kreisrunde Haarausfall, auch Alopecia areata genannt, die angeborene Alopezie sowie weitere Faktoren wie Systemerkrankungen haben ebenso Auswirkungen auf das Wachstum Ihres Barts. Letztere schließen Medikamente, Stress, Fehlernährung oder Testosteronmangel ein.

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Für wen eignet sich die Methode?

Meist ästhetische Beweggründe lassen den Wunsch auf einen vollen Bart aufkommen. Doch oftmals stellt sich Patienten die Frage, ob eine Barttransplantation bei ihnen überhaupt möglich ist. Sind Follikel nämlich erst einmal zerstört, wachsen keine Haare mehr an diesen Stellen. In solchen Fällen können nur Transplantationen Abhilfe verschaffen. Eine solche Methode kann unter folgenden Voraussetzungen durchgeführt werden und hilft bei:

  • Männern jeglichen Alters
  • hormonell bedingtem Barthaarverlust mit lichten Stellen
  • Vernarbender Alopezie mit vernarbten und haarlosen Arealen
  • Verbrennungen und Narben durch Unfälle
  • angeborener Barthaar-Fehlbildung
  • Alopecia Areata
  • Transgendern
  • Autoimmunerkrankungen mit haarlosen Herden rund um Kinn- und Kieferpartie sowie am Hals
  • genetischen sowie angeborenen Fehlbildungen (minimaler bis gar kein Bartwuchs)
  • Medikamentenkonsum wie Finasterid zur Behandlung von Alopezie des Kopfhaars
  • Lippen-Kiefer-Gaumenspalten

Ablauf des operativen Eingriffs

Vor der Operation werden geeignete Spenderareale ausfindig gemacht. Bei großen kahlen Stellen ist dies der Bereich am Hinterkopf beziehungsweise am Haarkranz. Kleinere Bartlücken können mit Barthaaren vom Hals gefüllt werden. Ebenso eignen sich Brusthaare für diese Areale. Durch eine äußerst feine Hohlnadel werden vom Operateur nun einzelne Haarfollikel entnommen, die im Anschluss je nach Größe der Bartlücke durch einzelne Haare oder Haargruppen von zwei oder drei Haaren selektiert werden. Es ist wichtig, den richtigen Winkel bei der Vorbereitung der Kanäle zu setzen, um eine präzise und gewebeschonende Prozedur zu gewährleisten. Nun müssen die Barthaartransplantate nur noch an die gewünschten Stellen verpflanzt werden. Je nach Patient gilt es die Sitzung einige Male zu wiederholen.

Vor- und Nachteile der Behandlung

Jede Operation birgt Risiken und ist meist mit höheren Kosten verbunden. Nachfolgend lesen Sie die Vor- und Nachteile von Barttransplantationen.

Die Vorteile im Überblick:

  • Die Haarwurzel des transplantierten Barthaars bleibt in der Regel ein Leben lang bestehen und sorgt so für einen dichten Barthaarbereich.
  • Eine Anwachsrate im Endergebnis liegt bei etwa 90 %.
  • Durch die Lokalanästhesie verspürt der Patient während des Eingriffs keine Schmerzen.
  • Die Methode ist nicht auf ein bestimmtes Alter beschränkt. Bei jüngeren Patienten müssen allerdings die Entwicklung des Bartwuchses und ein eventuell verzögertes Wachstum mitberücksichtigt werden.

Die Nachteile im Überblick:

  • Je nach Ausgangslage sind einige Sitzungen notwendig, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Betroffene sollten mit Ausgaben von bis zu 9000 € rechnen.
  • Das Endergebnis ist erst nach etwa einem Jahr ersichtlich.
  • Für einen Zeitraum von zwei Wochen müssen Sie mit Schwellungen und Rötungen im Bereich des Eingriffs rechnen. Für diese Zeit ist es ratsam sich Urlaub zu nehmen oder ins Home-Office zu wechseln.
  • Ein Spenderhaar, das bereits als Transplantat gedient hat, kann nicht nochmals für eine Haartransplantation zur Verfügung stehen.
  • Eine aufwendige Prozedur kann Kreislaufprobleme verursachen, wodurch sich die Behandlung auf mehrere Sitzungen ausweiten kann.
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Fazit

Eine Barttransplantation eignet sich in vielen Fällen und Sie können von hohen Erfolgsaussichten ausgehen. Allerdings ist eine solche immer noch, wie alle Haartransplantationen, ein operativer Eingriff, bei dem immer etwas schiefgehen kann. Zudem müssen Sie eine Menge Geld investieren, um sich den Traum von einem vollen Bart zu erfüllen.

Mit dem Laduti Haarwuchsmittel sichern sich Frauen und Männer bei nicht anlagebedingter Alopezie ebenso große Erfolgsaussichten — und das ganz ohne Operation, Hormone oder Minoxidil. Die Anwendung ist kinderleicht und bereits nach ein paar Monaten werden Sie einen merklich besseren Barthaarwuchs erreichen.

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FAQ – Fragen und Antworten

Wie wird eine Barthaartransplantation durchgeführt?

Zunächst wird der Operateur geeignete Spenderareale suchen. Diese können vom Kopf, Hals oder der Brust stammen. Mithilfe einer feinen Hohlnadel entnimmt er schließlich einzelne Follikel und setzt diese in die vorbereiteten Kanäle.

Wie lange dauert es, bis nach der Haarverpflanzung ein Ergebnis ersichtlich ist?

Etwa zwei Wochen nach der Verpflanzung fallen die Haartransplantate zunächst aus. Die Haarwurzeln bleiben allerdings erhalten. Somit wird das Barthaar innerhalb des dritten bis zwölften Monats wieder nachwachsen.

Wie hoch sind die Kosten eines solchen Eingriffs?

Die Kosten belaufen sich, je nach Anzahl der Haartransplantate, auf 500 bis 9000 €.

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