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Haarsystem als Lösung für Haarausfall?

Volles Haar steht nicht nur für eine attraktive Optik, sondern verleiht jedermann Lebensqualität. Haarausfall und kahle Stellen können schnell das Selbstbewusstsein trüben und zu Scham führen. Viele Betroffene entscheiden sich bewusst gegen eine Haartransplantation und stattdessen für andere Maßnahmen, beispielsweise für ein spezielles Haarsystem.

In entsprechenden Foren und bei unterschiedlichen Anbietern von Haarersatz fragen Betroffene um Rat. Der Markt kann ihnen verschiedenste Lösungen im Kampf gegen Alopezie bieten: Haarteile, Toupets, Perücken, Haarsysteme aus Kunst- oder Echthaar. Die Begrifflichkeiten überlappen in ihrer Bedeutung gerne und stehen für eine spezifische Art von Haarteilen. Nicht nur die Herren, sondern auch einige Frauen ziehen es in Betracht ein Haarsystem zu nutzen, um dem Traum der Wallemähne näherzukommen.

Ohne Operation, Flüssigkleber und Hormone

Viele Betroffene entscheiden sich aus Verzweiflung für eine Haartransplantation, ohne sich vorher detaillierte Informationen über Alternativen einzuholen. Völlig ohne operative Eingriffe, hormonelle Zusätze oder das Tragen unangenehmer Perücken führen die Pflegeprodukte von Laduti zum Ziel.

Das Laduti Haarwachstumsserum ist der Testsieger unter den Haarwuchsmitteln. Mit dem passenden Zubehör, den speziellen Laduti Pflegemitteln, dürfte der Wunschfrisur nichts mehr im Wege stehen. Mit Streuhaar kann die Zeit überbrückt werden bis das Haarwachstum angeregt ist.

Laduti-Hair-Serum

Traumfrisur durch Haarersatz?

Für viele Betroffene ist eine chirurgische Maßnahme nicht nur mit Ängsten und Komplikationen, sondern auch mit hohen Kosten verbunden. Jeder operative Eingriff birgt Risiken. Alternativen zur Haarverpflanzung bietet der Markt zur Genüge.

Funktionalität und Tragegefühl

Die speziellen Haarteile versprechen ein natürliches Tragegefühl, einen unsichtbaren Ansatz und optimale Haardichte. Eine Maßanfertigung soll den Betroffenen Abhilfe verschaffen. Haare nach Maß, so die Versprechung – wie ein perfekt sitzender Anzug vom Schneider. Spezielle Materialien sollen das Haar nahtlos mit der Haut und dem eigenen Haar verbinden. Die Herausforderung dabei ist, dass das eigene nicht vom Zweithaar unterschieden werden kann. Der Gedanke, ein Dritter könnte den optischen Fake erkennen, wäre sowohl für Mann als auch Frau ein Horrorszenario.

Angeboten werden verschiedene Varianten, die meist aus Echthaar bestehen. Diese werden mittels eines speziellen Klebers sowie einer bestimmten Klebetechnik an den von Haarausfall betroffenen Arealen der Kopfhaut befestigt. Die oft handgefertigten, vorproduzierten Systeme sind in etwa 30 Farbnuancen erhältlich. Es gibt sogenannte Folien- und Lace-Systeme. Das erste Verfahren eignet sich besonders für Einsteiger. Das Haar wird in eine dünne Folie gestochen, die direkt auf dem Kopf aufliegt. Durch die Transparenz ist lediglich die darunter liegende Haut sichtbar. Am Ende der Behandlung werden die Haare fixiert. Die Wechselzyklen dieser Haarteile sind länger als bei der Lace-Variante, bei der die Haare nach einem bestimmten Schema in Netzstruktur geknotet werden. So soll die Atmungsaktivität, insbesondere für sehr aktive und sportliche Menschen gewährleistet werden. Die spezielle Knotentechnik garantiert eine natürliche Haarfrontlinie.

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Es gibt haufenweise verschiedene Anbieter mit den unterschiedlichsten Ausführungen. Bezüglich der Qualität gibt es immer Spielraum nach oben. Teurere Systeme werden anhand individueller Maßanfertigung erstellt. Und das mittels einer Schablone, die auf die individuelle Kopfform sowie die betroffene kahle Stelle angepasst wird. Anhand einer Haarprobe kann der Stylist die exakte Farbe und Struktur bestimmen. Nicht nur Wirbel, sondern auch Farbverläufe, Strähnen, Länge und Dichte können so nachgebildet werden.

Voraussetzung für die Anwendung

Der Fokus der meisten Haarsysteme liegt darauf, das Haarproblem der Herren zu lösen. Typische Kunden sind jene mit sogenannten Geheimratsecken und einem schwindenden Haaransatz. Um überhaupt in den Genuss eines Haarteils zu kommen, ist eine gewisse Länge des seitlichen Kopfhaars erforderlich. Fehlende Haare über den Schläfen machen den Übergang des Haarteils zum Eigenhaar erkennbar. Damit die Farbe perfekt abgestimmt und ein natürlicher Übergang zwischen System und eigenem Haar gewährleistet werden kann, muss dieses auf mindestens 1,5 cm anwachsen.

Wie lange warte ich auf die neue Frisur?

Bis zur ersten Terminvergabe können gut und gerne Wochen ins Land streichen. Eine lange Wartezeit für jemanden, der sein “Problem” am liebsten sofort beheben möchte. Durch ein ärztliches Rezept kann der Vorgang beschleunigt werden. In der Regel stellt der Arzt ein grünes Rezept oder aber ein blaues Rezept aus, wenn der Patient bei einer privaten Krankenkasse ist.

Die erste Beratung sieht vor, den Kunden über die Prozedur und Anpassung aufzuklären. Vor Ort wird dann das passende System individuell ausgewählt und die Frisur auf den Kunden abgestimmt. Bis zum vollendeten Schnitt dauert es rund zwei bis drei Stunden. Die Variante, die speziell in Handarbeit angefertigt wird, nimmt im Schnitt vier Monate Wartezeit in Anspruch.

Haltbarkeit der Anwendung

Die Lebensdauer eines solchen Haarteils und die Wechselzyklen sind unterschiedlich und hängen von der jeweiligen Person ab. Wichtige Faktoren, die dabei eine Rolle spielen, sind Haarwachstum, Schweißausdünstung, sportliche Betätigung und Talgproduktion der Kopfhaut. Ein Wechselzyklus gibt an, wie lange das Toupet getragen werden kann, bis die nachwachsende Kopfbehaarung entfernt werden und das System gereinigt sowie neu verklebt werden muss. Im Durchschnitt ist dieser Vorgang alle zwei bis drei Wochen notwendig.

Spezielle Produkte sind erforderlich, um eine optimale Pflege des Zweithaars zu bewerkstelligen. Diese sind speziell auf die sensible Haut und die Systembasis angepasst. In einer Schulung wird den Betroffenen gezeigt, wie sie die Pflegeroutine zu Hause zur Alltagsroutine machen können. Bei optimaler Versorgung hält das System etwa sechs Monate. Empfohlen wird allerdings eine Tragedauer von vier bis fünf Monaten. Äußere Einflussfaktoren wie Sonneneinstrahlung oder Meerwasser können die Haltbarkeit deutlich einschränken. Für den Fall der Falle ist es ratsam immer ein Wechselsystem zur Verfügung zu haben.

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Kostenfaktor

Der Preis eines Haarsystems unterscheidet sich grundsätzlich. Je nach Haarstruktur wird individuell entschieden, welches Teil sich am besten eignet. Die Kosten setzen sich zusammen aus dem System selbst, dem Haarschnitt durch den Stylisten sowie dem Zubehör in Form der jeweiligen Produkte. Ohne Frisur und Pflege kommt ein Kunde so gut und gerne auf mindestens 700 €. In Handarbeit gefertigtes Zweithaar ist um ein vielfaches teurer. Im Schnitt ist bei zweifacher Ausführung mit monatlichen Ausgaben von rund 200 € zu rechnen.

Fazit

Ein Haarsystem mag für einige den Leidensdruck nehmen, doch birgt es viele Nachteile, über die ein Laie nicht direkt Bescheid weiß. Von der ersten Kontaktaufnahme über den Beratungstermin bis hin zum endgültigen Ergebnis vergeht mindestens ein halbes Jahr. Auch der hohe Kostenfaktor ist nicht außer Acht zu lassen. Es sind mindestens zwei Systeme zum Wechseln notwendig, die jeweils höchstens ein halbes Jahr getragen werden können. Bei äußeren Einflüssen wie starker Sonneneinstrahlung oder Meerwasser verringert sich diese Zeit nochmals. Zudem muss der Schnitt regelmäßig angeglichen werden, da das eigene Haar weiterwächst. Die Anschaffung mit Anpassung, Schnitt und Pflege beträgt somit Minimum 2000 €.

Ungeachtet dieser Faktoren ist die Voraussetzung dieser Zweithaar-Variante, dass eine gewisse Haarlänge gegeben ist. Für Menschen, insbesondere Männer mit sehr kurzen Haaren, bietet ein Haarsystem daher keine Lösung an. Alles in allem bedeutet dieses Haarteil, dass der Patient mit einer langen Eingewöhnungsphase, einer Umstellung seiner täglichen Routine mit mehr Zeitaufwand und immensen Kosten zu rechnen hat. Ein Laduti Komplett-Set ist da doch das kostengünstigere Mittel zum Zweck.

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FAQ – Fragen und Antworten

Wie lassen sich diese speziellen Haarteile befestigen?

Mittels eines speziellen Klebers wird das eigene Haar mit den Haarsystemen und der Kopfhaut verklebt.

Übernehmen die Krankenkassen eine solche Behandlung?

Kassen leisten individuell nach Statut, das bedeutet bei Vorlage eines ärztlichen Attests ist eine anteilige Zuzahlung möglich. Es gibt keine einheitliche Regelung.

Ist dieses System nur für Männer gedacht?

Nein, auch Frauen können ein solches Haarteil tragen. Voraussetzung ist eine gewisse Länge des seitlichen Kopfhaars.

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