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Mittel gegen Haarausfall – Was hilft wirklich?

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Viele Menschen in Deutschland leiden unter Haarausfall – fast 40 Prozent aller Männer und ca. 20 Prozent aller Frauen. Bei über 50-jährigen Männern spricht man sogar von über der Hälfte. Zum Glück ist Haarausfall kein Schicksal mehr. Es gibt viele verschiedene Mittel gegen Haarausfall – von natürlichen Mitteln wie Shampoos, bis hin zu Haartransplantationen oder Haarwuchsmitteln. Hier erfahren Sie mehr über die verschiedenen Mittel gegen Haarausfall:

Formen und Ursachen von Haarausfall

In der Regel verliert jeder Mensch zwischen 80 und 100 Haaren am Tag. Bei einem täglichen Verlust von mehr als 100 Haaren, und das über einige Wochen, entstehen haarlose Stellen und es kann von Haarausfall gesprochen werden. Im schlimmsten Fall kann Haarausfall zu Haarlosigkeit führen. Für viele Personen, besonders in jungen Jahren, kann das sehr belastend sein. Oft reagieren Betroffene sogar mit Panik.

Es gibt viele Ursachen für Haarausfall – wie beispielsweise die genetische Veranlagung, Infektionen/Krankheiten, Nährstoffmangel bzw. ein geschwächtes Immunsystem durch ungesunde Ernährung oder den Hormonhaushalt. Die Hauptformen bei Haarausfall sind: anlagebedingter, diffuser, kreisrunder und vernarbter Haarausfall.

Anlagebedingter Haarausfall

Der anlage- bzw. erblich bedingte Haarausfall ist mit einer Präsenz von 95 Prozent bei beiden Geschlechtern die häufigste Form des Haarausfalls. Er beginnt meist mit den Geheimratsecken an den Schläfen und kann im schlimmsten Fall zu einer ausgeprägten Glatze führen. Oftmals zeigt sich der erblich bedingte Haarausfall schon im jugendlichen Alter. Mit steigendem Alter nehmen die Haarlichtungen zu. Es lässt sich sagen: je früher der Haarausfall beginnt, desto stärker ist der Verlauf.

Allerdings unterscheidet sich der Verlauf deutlich bei Männern und Frauen. Während bei Männern der Haarausfall an den Geheimratsecken beginnt, dünnt bei Frauen zunächst der Scheitel aus. Bei Frauen entsteht jedoch nur in den seltensten Fällen eine Glatze.

Diffuser Haarausfall

Beim diffusen Haarausfall fallen die Haare gleichmäßig über den ganzen Kopf verteilt aus – nicht nur an einer Stelle. Diese Form des Haarausfalls tritt besonders bei Frauen auf. Er beginnt in den meisten Fällen, wie der anlagebedingte Haarausfall, am Scheitel oder dem Haaransatz, kann aber die gesamte Kopfhaut betreffen. Die Ursachen für diffusen Haarausfall können Hormonstörungen nach einer Schwangerschaft oder Funktionsstörungen der Schilddrüse und Eisenmangel sein. Auch Medikamente können zu diffusem Haarausfall führen. Der Einfluss von Stress wird diskutiert.

Kreisrunder Haarausfall

Der kreisrunde Haarausfall äußert sich durch einzelne kahle und runde Stellen im Kopfhaar. Weiterhin tritt diese Form des Haarausfalls auch im Gesicht (beispielsweise Bart, Augenbrauen und Wimpern) oder auch im Brust-, Bein- und/oder Armbereich auf. Hauptsächlich erkranken Kinder und Jugendliche, weniger Personen jenseits des 30. Lebensjahres. Bei über 80 Prozent der Erkrankten schließen sich die kahlen Stellen wieder – Rückfälle sind jedoch häufig. Der Auslöser für diese Krankheit kann eine Autoimmunreaktion oder Entzündung sein.

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Vernarbter Haarausfall

Diese Form des Haarausfalls ist sehr selten. Er geht von beliebigen Stellen auf dem Kopf aus. Sollte die Erkrankung nicht behandelt werden, können die Stellen wachsen und miteinander verschmelzen. Wenn der vernarbte Haarausfall frühzeitig erkannt wird, besteht die Chance ihn einzudämmen und unter Kontrolle zu bringen. Wenn jedoch keine Maßnahmen ergriffen werden, kann dies zu dauerhaften kahlen Stellen führen. Die Kopfhaut vernarbt und es können keine Haare mehr wachsen.

Natürliche Mittel gegen Haarausfall

Eine gute Möglichkeit, um Haarausfall entgegenzuwirken, sind natürliche Mittel. Sie sind sanft zu der Kopfhaut und haben aufgrund ihrer natürlichen Inhaltsstoffe in der Regel keine Nebenwirkungen.

Shampoos

Shampoos können die Haarwurzeln stärken, das Haarwachstum anregen und die Kopfhaut pflegen. Sie sind vor allem als Unterstützung für gesündere Haare geeignet.

Sie enthalten anregende Wirkstoffe, die dafür sorgen sollen, das Haarwachstum zu beschleunigen. Das sind beispielsweise Koffein, Kokosöl, Bockshornklee, Keratin, Arganöl, Zink und Biotin.

Mittlerweile gibt es Shampoos gegen Haarverlust in der Apotheke und in Drogerien. Diese müssen über mehrere Wochen, bestenfalls sogar Monate, benutzt werden, damit Ergebnisse erzielt werden können. Dabei sollte man allerdings keine Wunder erwarten. Die Produkte können das vorhandene Haar stärken und das Haarwachstum fördern – jedoch keinen erblich bedingten Haarausfall stoppen.

Gesunde Ernährung

Speziell bei Frauen kann Haarausfall ein Indikator für ein Problem im Verdauungssystem sein. Gibt es einen Mangel an Magensäure oder ist die Darmflora beschädigt, kann die Nährstoffaufnahme beeinträchtigt werden. Dadurch wird die Nahrung nicht entsprechend verarbeitet und nötige Nährstoffe werden ausgeschieden. Es entsteht ein Mangel an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen.

Es empfiehlt sich deshalb eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Gerade bei Männern kann die Umstellung von einer fettreichen auf eine fettarme Ernährung den Haarausfall dramatisch verlangsamen. Mithilfe einiger Nahrungsmittel kann das Haar gekräftigt und dem Haarausfall entgegengewirkt werden.

Beispielsweise haben europäische Studien herausgefunden, dass Sojaproteine das Haarwachstum anregen und es kräftigen. Die Studie zeigt, dass das Wachstum um 15 Prozent gesteigert werden konnte.

Haferflocken enthalten wichtige Nährstoffe für das Haar – wie beispielsweise Zink, Biotin, Kupfer, Proteine und B-Vitamine. Auch Mineralien wie Eisen, Kalium und Magnesium, die im Hafer enthalten sind, fördern zusätzlich das Haarwachstum. Damit ein sichtbarer Erfolg erzielt werden kann, sollten Haferflocken in den Speiseplan integriert werden.

Auch Kokosöl, welches mit Vitaminen, Mineralien und vor allem gesättigten Fettsäuren angereichert ist, kann das Haar stärken und helfen, die Haarstruktur neu aufzubauen. Die Anwendung ist ganz einfach – dazu muss es leicht erwärmt und auf die Kopfhaut aufgetragen werden. Durch langsames Einmassieren und die Wärme, können die Wirkstoffe des Öls gut auf das Haar übergehen.

Haartransplantation

Wenn der Haarausfall zu weit fortgeschritten ist und sich bereits eine Glatze andeutet, ist die letzte Möglichkeit eine Haartransplantation. Dabei werden funktionierende Haarfollikel (Strukturen, die die Haarwurzel umgeben und somit das Haar in der Haut verankern) auf die kahlen Stellen des Betroffenen gesetzt. Nach einigen Monaten wachsen aus den transplantierten Haarfollikeln neue Haare. Eine Voraussetzung für eine Haartransplantation ist, dass noch ausreichend funktionierende Follikel existieren, die versetzt werden können.

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Die Kosten für eine Haartransplantation liegen zwischen 2000 und 8000 Euro und werden in der Regel nicht von der Krankenkasse unterstützt. Entscheidend für die Kosten ist, wie viele Haarwurzeln transplantiert werden müssen.

Diese Methode bringt jedoch das Risiko mit sich, dass die neuen Follikel auch von dem Haarausfall betroffen sein können.

Haarwuchsmittel – Laduti

Es gibt viele Produkte gegen Haarausfall, doch welche helfen wirklich?

Laduti das Mittel gegen Haarausfall bei nicht krankheits- oder anlagebedingtem Haarausfall, mit natürlichen Inhaltsstoffen. Auf www.haarwuchs-mittel.com landet Laduti auf Platz 1. Das Haarwuchsmittel ist für Frauen und Männer geeignet.

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Das Serum beinhaltet pflanzliche Wirkstoffe und ist ohne Minoxidil und ohne Hormone. Mit 60 Inhaltsstoffen, in einer Flasche.

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FAQ – Fragen und Antworten

Was hilft am besten gegen Haarverlust?

Produkte helfen gegen den Verlust des Haars, die die Durchblutung der Kopfhaut anregen und sie mit wichtigen Nährstoffen versorgen. Bei erblich und anlagebedingtem Haarausfall hilft Minoxidil, wobei auch Shampoos mit Koffein sehr hilfreich sein können. Bei anderen Arten des Haarverlusts sollte jedoch der Fokus auf Mittel liegen, die ohne Nebenwirkungen sind wie z. B. unser Shampoo von Laduti.

Welche Lebensmittel können mir beim Verlust des Haars helfen?

Für das gesunde Haarwachstum werden vor allem folgende Nährstoffe benötigt: Omega-3-Fettsäuren (Nüsse und Fisch), Eiweiß (Fleisch, Eier, Linsen…), Vitamin A (Gemüse, Paprika, Karotten usw. in Kombination mit Fett), B-Vitamine (Biotin, welches in Haferflocken, Nüssen, Sojabohnen usw. vorkommt), Vitamin C (Brokkoli, Paprika, Erdbeeren, Orangen…), Vitamin D (Lebertran oder durch Sonneneinstrahlung...), Vitamin E (Öle und Nüsse…), Zink (Fleisch, Eier, Käse…) und Eisen (Fleisch, Kürbiskerne, Linsen…).

Welche Nebenwirkungen habe ich bei Haarwuchsmitteln zu berücksichtigen?

Beim Versuch den Haarverlust zu stoppen, kommt es erstmal zu einem erhöhten Ausfall des Haars, bis sich der Wachstumsprozess wieder normalisiert. Das hängt auch mit dem ausgewählten Mittel zusammen. Minoxidil wirkt zum Beispiel stärker als natürliche Mittel, wodurch die Haare am Anfang vermehrt ausfallen. Dadurch können aber auch Kopfschmerzen, Juckreiz oder Hautrötungen entstehen. Natürliche Stoffe sind dagegen meist nebenwirkungsfrei.

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