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Nerviges Kopfhautjucken – Symptome, Auslöser und Therapieformen

Kopfhaut-jucken

Die Kopfhaut stellt die Basis für ein vitales Haarwachstum dar und sollte daher bei der Pflege nicht außen vor gelassen werden. Plötzlich auftretender Juckreiz kann für die Betroffenen äußerst unangenehm und schmerzhaft sein. Betroffen sind fast 75 Prozent der Weltbevölkerung. Wie wichtig ausreichende und regelmäßige Pflege ist und wie sehr diese im Zusammenhang mit gesunden Haaren steht, ist vielen Frauen und Männern oftmals nicht bewusst.

Häufig wird ihr nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt, was fatale Folgen mit sich bringen kann. Sie ist überaus empfindsam und anfällig für Schuppen oder trockene Hautstellen. Nicht selten verursachen diese Stellen solche Beschwerden, dass durch den unbändigen Drang sich zu kratzen blutige Wunden entstehen. Das Problem ist nicht nur rein kosmetischer Natur und daher entsprechend medizinisch zu behandeln. Welche mögliche Ursachen und Auslöser dieses Leiden zufolge hat und wie bestimmte Behandlungsalternativen Besserung verschaffen können, klärt dieser Beitrag.

Symptome für juckende Kopfhaut

Die Symptome sind vielfältig und können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. In jedem Fall sind sie ernst zu nehmen und sollten beobachtet werden, da es andernfalls zu einem erheblichen Leidensdruck der Betroffenen kommen kann. Oft trifft juckende Kopfhaut als Begleiterscheinung von trockener Haut auf dem Kopf auf. Allgemeine Anzeichen können unter anderem folgende Merkmale sein:

  • häufiges Kopfkratzen sowohl am Tag als auch in der Nacht
  • weiße Flocken auf der Kopfhaut oder im Haar
  • gelbe Schuppen auf dem Kopf
  • rote, schuppige Flecken auf der Haut

Während es sich bei den weißen Flocken oder gelben Kopfschuppen um eine seborrhoische Dermatitis (Ekzem) handeln könnte, sollte bei auftretenden Hautflecken auf eine mögliche Psoriasis (Schuppenflechte) untersucht werden. Das Ekzem ist soweit harmlos und nicht ansteckend und gehört zu den häufigsten Hautkrankheiten. Genaue Ursache ist allerdings nicht bekannt. Oftmals spielen genetische Hintergründe eine Rolle. Alle genannten Symptome deuten auf eine Hautkrankheit hin. Ein Besuch beim Dermatologen ist daher angebracht und dringend zu empfehlen, um spätere Folgen wie Haarausfall zu vermeiden.

Um dem Haarausfall entgegenzuwirken, haben sich pflegende Produkte wie das Laduti Haarwuchsmittel erwiesen. Dieses weist ausschließlich natürliche Wirkstoffe auf und ist besonders hautverträglich.

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Auslöser für ein Ungleichgewicht auf dem Kopf

Auch sind die Ursachen für eine gestresste Haut auf dem Kopf variabel. Sie produziert weniger Talk, juckt und bildet Schuppen. Dies fördert wiederum spröde und trockene Haare. Ist die Kopfhaut einmal gereizt, braucht sie dringend Ruhe und sollte entsprechend behandelt werden. Ursachen können unter anderem sein:

  • Ungeeignete Haarprodukte und übermäßige Reinigung
  • Temperaturwechsel
  • Stress
  • Allergien und Hautkrankheiten
  • Läuse
  • Pilzerkrankungen
  • Hormonelle Umstellung
  • Chemische Behandlungen
  • Chlor- und Salzwasser

Zu häufige Haarwäsche und falsche Pflege

Einer der häufigsten Gründe für Beschwerden auf dem Kopf ist übertriebenes Waschen sowie die Nutzung falscher Mittel. Shampoos mit starken Waschtensiden und Sulfaten greifen die schützende Lipidschicht an, was das Austrocknen begünstigt. Ein tägliches Waschen ist daher nicht empfehlenswert. Zudem sollte auf die Verwendung milder Haarshampoos zurückgegriffen werden. Hautärzte empfehlen ferner, die Haare je nach Haartyp nicht öfters als dreimal in der Woche mit einem Shampoo zu behandeln. Haarpflegeprodukte stehen nicht selten in Verbindung mit allergischen Reaktionen, die ein heftiges Jucken auslösen.

Klimatische Bedingungen

Kalte Wintertage sind prädestiniert für eine ausgetrocknete Haut auf dem Kopf. Ebenso fördern Klimaanlagen und trockene Heizungsluft das Austrocknen und somit ist der Wechsel zwischen warm und kalt eine ständige Belastung. Die Feuchtigkeit fehlt und bei unzureichender Pflege kann es dann zu besagten Symptomen kommen. Aber auch extreme Wärmebelastungen bedingt durch übermäßiges Frisieren mit heißen Stylingtools können Ursache sein.

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Innere Anspannung

Stress und innere Unruhe sind auch oftmals Auslöser für Probleme mit der Haut. Sie ist der Spiegel unserer Seele. Private Unannehmlichkeiten äußern sich dann nicht selten in Form von Hautirritationen. Stress fördert die Ausschüttung des Hormons Cortisol, was sie anfälliger für Entzündungen macht. Hormonschwankungen resultierend aus psychischen Problemen zeigen sich in vielen Fällen zuerst auf dem Kopf, da die Haut dort besonders empfindlich und störanfällig ist.

Allergien und Hautkrankheiten

Manchmal sind Allergien gegen bestimmte Lebensmittel oder Inhaltsstoffe in Pflegeprodukten Schuld an juckender und trockener Haut auf dem Kopf. Demnach könnte eine Empfindlichkeit gegenüber manchen Waschsubstanzen in Shampoos bestehen. Bei Hautkrankheiten wie Neurodermitis neigt die Haut ohnehin zu Trockenheit. Dies führt unweigerlich zu Juckreiz sowie einem Spannungsgefühl und unter Umständen auch zu Ekzemen. Auch Schuppenflechte sollte wie alle Allergien und Hautkrankheiten ärztlich untersucht werden.

Kopflaus und Co.

Ein Befall von Parasiten wie Läuse oder Flöhe ist bei auftretendem Juckreiz am Kopf ebenfalls in Betracht zu ziehen. Insbesondere in Schulen oder Kindergärten besteht eine erhöhte Ansteckungsgefahr und so kann jeder, der viel mit Kindern zu tun hat, anfällig für die Plagegeister sein. Spezielle Mittel aus der Apotheke oder ein Besuch bei einem auf Läuse spezialisierten Friseur beheben den Befall jedoch recht schnell. Um einen Flohbiss identifizieren zu können, sollte auf entsprechende Bissspuren geachtet werden. Ein Befall auf dem Kopf ist allerdings sehr selten, jedoch bei Säuglingen oder immunschwachen Personen nicht ausgeschlossen.

Pilzbefall (Mykosen)

Bei Pilzerkrankungen ist mitunter die Zusammensetzung der Hautfette und -flora verändert, was sich durch eine übermäßige Ansiedlung bestimmter Hefepilzen äußern kann. Die Folge: Die sensible Haut auf dem Kopf juckt. Auch sogenannte Ringelflechten entstehen aufgrund von Pilzen. Diese sind jedoch äußerst ansteckend und von Mensch zu Mensch oder auch von Haustier zu Mensch übertragbar.

Hormonschwankungen

Eine Schilddrüsenunterfunktion oder aber auch eine starke Unterversorgung des Hormons Estriol können dafür verantwortlich sein, dass das Hormonsystem unausgeglichen ist. Kopfhauterkrankungen sind auch in diesem Kontext möglich.

Blondieren oder Färben

Auf chemische Behandlungen wie beim Blondieren oder Färben oder einer Dauerwelle sollte verzichtet werden, wenn die Haut auf dem Kopf gereizt ist. Die teils aggressiven Mittel können die sensible Haut auf dem Kopf beschädigen und weitere Beschwerden auslösen.

Chlor- und Salzwasser

Eine Beschädigung des empfindlichen Säureschutzmantels der Kopfhaut ist durch salziges oder chlorhaltiges Wasser möglich. Demnach sollte bei Beschwerden auf das Baden im Meer oder Schwimmbad verzichtet werden. Als Alternative könnte eine wasserdichte Badehaube zum Schutz beitragen.

Was beruhigt eine gereizte Kopfhaut?

Kopfhaut-jucken

Bei einem massiven Jucken auf dem Kopf ist als Erstes nach der Ursache zu suchen. Erst danach kann mit einer entsprechenden Behandlung entgegengewirkt werden. Die Behandlungsweise hängt demnach mit den Ursachen der Beschwerden zusammen. Basiert das Jucken beispielsweise auf einer Hautkrankheit, wird diese vorrangig therapiert. Um die Haut auf dem Kopf zu beruhigen, empfiehlt es sich, die betroffenen Stellen mit rückfettenden Cremes zu versorgen. Ebenfalls gut geeignet sind spezielle Haartonics oder selbstgemachte Tinkturen, da diese nicht direkt wieder ausgespült werden müssen und so die Wirkstoffe intensiv in die Haut eindringen können.

In jedem Fall sollte bei bereits bestehenden Problemen das Shampoo mit Bedacht ausgewählt werden. Der natürliche Feuchthaltefaktor Urea ist besonders empfehlenswert und häufig in Lotionen vorzufinden. Durch das Auftragen werden die Depots mit natürlichen Feuchthaltefaktoren wieder aufgefüllt. Auch Mittel mit Heilkräutern, Teebaumöl oder Eukalyptus tragen zu einer Beruhigung und Kühlung bei. Hingegen sollte auf Shampoos mit Anti-Schuppen-Effekt verzichtet werden. Besser eignen sich ph-neutrale Produkte ohne Silikone, Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe. Des Weiteren haben sich Cremes und Lotionen für Babys als heilend erwiesen, da diese außerordentlich schonend sind. Das Kratzen und Reiben an den betroffenen Stellen ist ebenfalls nicht ratsam, da die Haut dadurch noch mehr irritiert wird. Zudem schädigt es auf Dauer die Haarstruktur.

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Weitere Tipps und Hausmittel, die Abhilfe schaffen

Neben der Verwendung medizinischer Mittel, können auch bestimmte Gewohnheiten in den Alltag eingeführt oder altbewährte Hausmittel angewandt werden:

  • Öle: Sie sind ein bewährtes Mittel und haben sich als besonders wirksam erwiesen. Vor allem Bio-Öle wie Oliven-, Avocado- oder Kokosöl tragen zu einer Beruhigung der empfindlichen Kopfhaut bei. Sie spenden ausreichend Feuchtigkeit und minimieren die Symptome.
  • Apfelessig: Dieses Hausmittel wird für fast alle Haarprobleme verwendet. Bereits zwei Esslöffel in einem Liter Wasser reichen für eine Spülung und helfen bei der Heilung.
  • Lavendelwasser: Es besänftigt die strapazierte Kopfhaut und wird am besten abends aufgetragen, um es über Nacht einwirken zu lassen. Ein Ausspülen ist nicht nötig.
  • Bürste aus Wildschweinborsten: Diese Bürsten fördern die Durchblutung, sodass sich die Haut auf dem Kopf präventiv regulieren lässt. Daher eignen sie sich jedoch nur bei phasenweisem Juckreiz und sollten nicht in akuten Beschwerdephasen verwendet werden.
  • Reduzierung von Haare waschen: Die Haut auf dem Kopf beruhigt sich am ehesten, indem die Haare weniger gewaschen werden und ihr somit eine Pause gegönnt wird.
  • Vermeidung von Hitze: Hitze jeglicher Art, ob in Form von warmen Wasser beim Duschen oder durch heiße Luft beim Föhnen, sollte vermieden werden. Die Haare sollten besser an der Luft getrocknet und mit lauwarmen Wasser gepflegt werden.
  • Stressabbau: Es gilt Stress zu vermeiden und sich mithile von Entspannungs- und Meditationstechniken Abhilfe zu verschaffen.

Fazit

Eine juckende und irritierte Kopfhaut kann zu einem schmerzhaften und unangenehmen Problem werden. Bevor es jedoch zu weiteren Komplikationen und im schlimmsten Fall zu einem Haarausfall kommt, ist der Besuch bei einem Fachmann ratsam. Oftmals sind sich die Betroffenen der Auswirkungen nicht bewusst und ignorieren die Symptome bzw. versuchen sie mit den falschen Mitteln zu bekämpfen oder sorgen für eine Überpflegung. Dabei hilft vor allem eins: Ruhe und Zeit zur Regeneration.

Sie sollte weiterhin auf Veränderungen beobachtet und je nach Symptome entsprechend ärztlich behandelt werden. Auch die Ernährung spielt eine Rolle und kann zur Besserung beitragen. Pflegeprodukte wie spezielle Shampoos oder Haarwachstumsseren von Laduti können zusätzlich präventiv verwendet werden und beugen weitere mögliche Auswirkungen wie einem Ausfall der Haare vor. Nicht selten liegt der Auslöser für das Problem im Inneren.

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FAQ

Was sind die Symptome für eine gestörte Kopfhaut?

Die Anzeichen sind vielfältig und reichen von häufigem Kopfkratzen bis hin zu weißen Flocken oder gelben Schuppen in den Haaren.

Was sind mögliche Auslöser?

Auslöser könnte unter anderem falsche oder zu viel Pflege sein. Auch der Befall von Parasiten oder etwaige Allergien sind denkbar.

Welche Behandlungsmethoden helfen?

Die empfindliche Haut sollte am besten mit entsprechenden Mitteln beruhigt und Auslöser vermieden werden, die zu den Problemen führten.

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