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Haarausfall in der Schwangerschaft – Wenn die Babys kommen und die Haare gehen

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Mit dem Kinderwunsch und der Geburt ist das große Glück wie vorprogrammiert. Eltern und Kind finden zueinander. Was aber, wenn danach plötzlich die Haare ausfallen? Der Weg zur Geburt des Kindes ist ein langer und danach kann der Verlust des Haars für die Frau ganz schön viel Aufregung verursachen. Aber mit diesem Schicksal müssen Sie sich nicht abfinden. Wir von Laduti verraten Ihnen Tipps wie Sie besser mit der Situation umgehen. Warum entsteht eigentlich Haarausfall in der Schwangerschaft und was passiert da genau im Organismus? Wie kann man gegen dieses Problem vorgehen? Wir wollen den Ursachen auf den Grund gehen.

Haarausfall in der Schwangerschaft – Warum ist die Haarpracht zunächst kräftig und glanzvoll?

Der Haarausfall tritt meistens nicht innerhalb der Schwangerschaftszeit auf, sondern danach. Man spricht vom postpartalen Effluvium. Die Kopfhaare fallen dann 8-16 Wochen nach der Entbindung des Kindes aus. Das Gute an der Sache ist, dass dies kein chronischer Zustand ist, sondern ein akuter. Es handelt sich um ein akutes Telogeneffluvium. Der Begriff “telogen” wird bei der Beschreibung des Haarwachstumsprozesses verwendet. Während das Haar wächst und es sich somit in der Wachstumsphase (Anagen) befindet, geht es in die Ruhephase (telogen) über.

Ab der Zeugung bis zum Geburtstag des Kindes befindet sich die Frau mit ihren Haaren in einer ausgeprägten Wachstumsphase. Die Haarpracht strahlt und glänzt. Wenn dann der Telogeneffluvium beginnt, handelt es sich um einen diffusen Haarausfall. Das Kopfhaar fällt gleichmäßig aus und es entstehen keine kahlen Stellen. Diese Art des Haarverlusts weist Parallelen zu einem stressbedingten Verlust des Haars auf, der zeitlich beschränkt ist – je nachdem wie lange man unter dem Stress steht. Obwohl die Ruhephase für viel Nerven sorgen kann, hört sie wieder von allein auf.

Wenn das Kind auf die Welt kommt, ist dies für die Mutter ein einschneidendes und prägendes Erlebnis in ihrem Leben. So ist sie in dieser Zeit vielen körperlichen Veränderungen unterworfen. Da verwundert es nicht, wenn das innere Gleichgewicht ins Schwanken kommt und man sich auf neue Probleme vorbereiten muss.

Warum sind die Hormone schuld?

Was körperlich mit der werdenden Mutter passiert, hat direkte Auswirkungen auf die Zeit danach. Eine verstärkte Wachstumsphase, die zu einer längeren Ruhephase führt, resultiert aus dem erhöhten Östrogenspiegel. Neben diesem Sexualhormon werden vermehrt die weiblichen Hormone HCG und Progesteron ausgeschüttet. Wofür werden diese Hormone aber eigentlich gebraucht?

  • Östrogen: Durch genügend Östrogen wird die Gebärmutter gestärkt und dafür gesorgt, dass die Eizelle zur Reife kommt. Zusätzlich muss das Herz-Kreislauf-System verbessert und die Blutmenge erhöht werden. Auch die Haut und Haarpracht glänzen und werden kraftvoller.
  • HCG: Es wirkt als Antriebsmotor für die Erhöhung des Östrogenspiegels. Durch dieses Hormon kann auch in Schwangerschaftstests nachgewiesen werden, ob man schwanger ist oder nicht. Wenn es zur Befruchtung kommt, wird verstärkt Östrogen ausgeschüttet. Durch HCG wird auch die häufige Übelkeit in dieser Zeit ausgelöst.
  • Progesteron: Dieses Hormon sorgt unter anderem für die Steigerung des Blutflusses und bereitet die Milchproduktion vor. Zu den Nebenwirkungen gehören vor allem Sodbrennen oder Probleme mit dem Stuhlgang. Wenn der Progesteronspiegel abfällt, kann auch der Ausfall des Haars eine Nebenwirkung sein. Dieser verweist manchmal auf eine Hormonstörung, die zugleich mit einem Ausbleiben der Menstruationsblutung einhergeht.
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Auch die männlichen Hormone (Androgene) können das Haarwachstum in der Schwangerschaftszeit verändern. Wenn sie stärker gebildet werden und in den Haarwurzeln auftauchen, kommt es zur Kahlheit an den entsprechenden Stellen. Sie können auch vermehrt bei der Frau entstehen, sodass zum Beispiel Geheimratsecken nicht nur bei Männern vorzufinden sind. Gleichzeitig steigt das Wachstum im Gesicht und am Körper. Die Neigung zu Akne und Pickel wird verstärkt.

Wie wirken sich Schilddrüsenhormone aus?

Eine leichte Schilddrüsenunterfunktion führt oft zu Müdigkeit, Konzentrationsschwäche oder zum Verlust des Haars. Für die Mutter ist dies nicht gefährlich, kann sich aber negativ auf das Neugeborene auswirken. Das Risiko einer Fehl- oder Frühgeburt steigt. Die Frau benötigt in Ihrer Schwangerschaftszeit mehr Hormone und so liegt der Bedarf der Hormonproduktion um 50 % höher als gewöhnlich. Erste Anzeichen verraten, ob sich der Stoffwechsel bei einer Unterfunktion verlangsamt hat.

  • Müdigkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Muskelschmerzen
  • Ausfall des Haars
  • Kältegefühl

Besonders bei Schwangeren sollte man darauf achten, dass sie sich ausreichend mit Jod versorgen. Der erhöhte Bedarf liegt bei 230 bis 260 Mikrogramm täglich. Dieses Spurenelement sorgt dafür, dass der Stoffwechsel und das Herz-Kreislauf-System reguliert werden. Dies findet im Zusammenspiel mit den Schilddrüsenhormonen statt.

Wenn dem Mensch nicht genügend Jod zur Verfügung steht, kann Haarausfall ein Symptom sein. Dann hören die Haarfollikel auf sich zu regenerieren. Der Wachstumsprozess der Follikel wird durch die Schilddrüsenhormone gesteuert.

Die beste Pflege ohne zusätzliche Hormone

Wenn der Hormonhaushalt einmal durcheinander geraten ist, kann es auch zu Stimmungsschwankungen kommen. Umso besser, wenn Sie da mit den richtigen Pflegeprodukten entgegenwirken können. Das beste Produkt kann da schon stimmungsaufhellend wirken.

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Unser Mittel gegen Haarausfall von Laduti verzichtet auf Hormone und Minoxidil. Mit den natürlichen Wirkstoffen eignet es sich hervorragend für beide Geschlechter – auch für Frauen in der Schwangerschaft.

Wenn Eisenmangel zum Verlust des Haars führt

Nicht nur der Haarwuchs wird von Eisenmangel beeinflusst, sondern auch auf die Babys. Dabei liegt die Quote eines Mangels in dieser Zeit sogar bei über 30 % der untersuchten Frauen. Ein Mangel könnte bei folgenden Symptomen vorliegen.

  • Müdigkeit
  • Nervosität
  • Kopfschmerzen
  • Blässe
  • Blutarmut
  • Ausfall des Haars

Der Mangel hat aber noch größere Auswirkungen auf das Kind. So wird zum Beispiel die Entwicklung des Gehirns und der Schilddrüse beeinträchtigt. Das Risiko für Fehl- und Frühgeburten ist größer und das Geburtsgewicht verringert. Gleichzeitig besteht ein Mangel des Schilddrüsenhormons Thyroid, da nicht genügend Eisen vorhanden ist.

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Mit der passenden Ernährung können Sie ganz einfach etwas für Ihre Gesundheit machen. Besonders Schwangere profitieren von eisenreichen Lebensmitteln. So fällt dann auch das Stillen leichter, wenn Ihr Baby mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden muss.

  • Blutwurst
  • Leber
  • Rinderschinken
  • Kalbsleber
  • Haferflocken
  • Weizenkleie
  • Kürbiskerne
  • Sesam
  • Hülsenfrüchte
  • Leinsamen

Bei der Verwertung dieses Nährstoffs wird es 3 mal besser aus Fleisch aufgenommen als aus pflanzlichen Lebensmitteln.

Fazit

Der Verlust des Haars ist keine schöne Sache. Besonders wenn die Nerven mal blank liegen, möchte die Frau nicht auch noch mit Problemen, die ihr Haar betreffen, konfrontiert werden. In den meisten Fällen tritt das Problem des Haarverlusts aber erst nach der Geburt des Kindes auf. Grundsätzlich ist es immer wichtig für genügend Nährstoffe zu sorgen, die aufgenommen werden. Eisen und Jod sind hierbei unverzichtbar. So sollten auch regelmäßig die Schilddrüsenwerte überprüft werden, um Rückschlüsse auf den Hormonhaushalt der Schwangeren zu ziehen. Sowohl vorbeugend als ergänzend empfehlen sich in dieser Zeit unsere Pflegeprodukte.

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FAQ – Fragen und Antworten

Was kann ich gegen den Verlust des Haars in der Schwangerschaft tun?

Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt können helfen, um zum Beispiel einen Nährstoffmangel oder eine Schilddrüsenunterfunktion festzustellen. Zusätzlich sollten milde Pflegeprodukte für Ihre Kopfhaut verwendet werden. Sanft sollte auch der Umgang mit Ihren Haaren ablaufen – kein starkes bürsten, ziehen oder flechten. Im Optimalfall werden sie offen getragen.

Was hilft gegen Haarverlust in der Stillzeit?

In der Stillzeit kann es zum diffusen Verlust des Haars kommen. Dies ist dann mit erhöhter Wahrscheinlichkeit der Fall, wenn die Mutter nicht genügend Nährstoffe zu sich genommen hat. Auch der Abfall des Östrogenspiegels spielt dabei eine wichtige Rolle.

Wie vermeide ich einen “Still-Pony”?

Unter einem “Still-Pony” versteht man kleine Härchen, die rund um die Stirn herum fliegen und wie aus dem Nichts hervorkommen. Auch dieses Phänomen ist auf die Hormone und einen Nährstoffmangel zurückzuführen. Das Kind krallt sich gerne mal in den Haaren seiner Mutter fest und so kommt es zu ein paar weniger auf dem Kopf.

Wann normalisiert sich der Haarwachstumsprozess wieder?

Etwa neun Monate nach dem Geburtstag des Kindes, sollte der Haarwachstumsprozess wieder vollständig normal verlaufen. Bis dahin können passende Mittel wie das Laduti – Anti Hair Loss Shampoo eine wertvolle Hilfe sein.

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