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Haarausfall und Eisenmangel – Zusammenhang, Informationen und Erklärungen

Eine äußerst unangenehme Erfahrung, die viele Menschen bereits gemacht haben, ist der Haarausfall. Bei rund 40 Prozent der Männer und 20 Prozent der Frauen kommt er vor. Um den hier relevanten diffusen Haarausfall handelt es sich dann, wenn der gesamte Kopf gleichmäßig davon betroffen ist. Häufig haben die vielen Haare in der Bürste Panik zur Folge. Insbesondere Frauen leiden sehr unter dem Verlust ihrer Haare. Kahle Flecken an der Kopfhaut sowie trockenes und brüchiges Haar mindern das Selbstbewusstsein und beeinträchtigen so unter Umständen Leben und Alltag erheblich.

Schnell stellt sich die Frage: Woran liegt das? Könnte der Haarausfall durch Eisenmangel verursacht sein? Worin können die Ursachen sonst liegen? Wie kann sich das Haarwachstum vor allem wieder normalisieren und welche Mittel gegen Haarausfall können dabei helfen? Genau diese Fragen behandelt der folgende Artikel. Haarausfall, auch Alopezie genannt, ist genauso wie der Eisenmangel gesellschaftlich recht verbreitet. Daher lohnt es sich, einen genaueren Blick auf die Themen Haarausfall und Eisenmangel zu werfen!

Besteht ein Zusammenhang zwischen Haarausfall und Eisenmangel?

Die Frage, ob eine zu niedrige Eisenkonzentration im Körper Haarausfall verursacht, kann von der Medizin leider nicht ausdrücklich mit Ja oder Nein beantwortet werden. Eine Studie mit Mäusen beispielsweise legte dies jedoch nahe. Mäuse, die aufgrund bestimmter Erkrankungen über zu wenig Eisen verfügten, wiesen dabei kaum Haarwuchs auf. Durch die Zufuhr von Eisen wurde der Haarwuchs nach und nach deutlich angeregt.

Ein weiterer Punkt, der die Abhängigkeit beider Faktoren wahrscheinlich macht, ist der, dass bei Untersuchungen aufgrund von Haarausfall auch häufig zu niedrige Ferritin-Werte festgestellt werden. Bei Ferritin handelt es sich um ein sogenanntes Eisenbindeprotein, dessen Vorkommen im Blut als Marker für den Eisenspiegel gehandelt wird.

Jedoch sollte durch diese Indizien nicht angenommen werden, dass Eisenmangel Haarausfall klar verursacht. Vielmehr tritt er vermehrt gemeinsam mit anderen Ursachen auf. Eine begünstigende Wirkung auf den Haarausfall, evtl. auch in Verbindung mit anderen Faktoren, scheint also überzeugend. Beachtet werden sollte, dass die häufigsten Ursachen für Haarausfall bzw. dünnes Haar vor allem auf das Erbgut und auf psychischen Stress zurückzuführen sind.

Wie genau kann Eisenmangel zum Haarausfall führen?

Durch welche spezifischen körperlichen Prozesse der Eisenmangel zu Haarausfall führen kann, ist nicht abschließend geklärt. Es gibt jedoch Theorien, von denen viele sich auf den Bereich der Enzyme beziehen. Der menschliche Haarwuchs ist auf bestimmte Enzyme angewiesen, deren Bildung wiederum nur durch ausreichend Eisen richtig funktionieren kann. Die Zellen der Haarfollikel benötigen das wichtige Spurenelement, da es am Aufbau der Haarstruktur und im Bereich der Talgdrüsen ebenfalls an der „Geschmeidigkeit“ der Haare beteiligt ist. Eisenmangel führt zur Unterversorgung der Haarfollikel, wodurch das Haarwachstum nachhaltig eingeschränkt wird. Der diffuse Haarausfall ist das Resultat.

Wie kann man herausfinden, ob man an Eisenmangel leidet?

Um zu erfahren, ob tatsächlich ein Eisenmangel vorliegt, der für den Haarausfall verantwortlich ist, ist eine ärztliche Untersuchung unumgänglich. Nur ein Arzt kann durch einen Test des Blutes eine entsprechende Diagnose stellen. Neben dem Ferritinwert im Blut gibt es weitere Laborwerte, die in diesem Kontext bei einer Blutuntersuchung überprüft werden können: Hämoglobin, Transferrin und C-reaktives Protein. Im gleichen Zug kann durch einen ärztlichen Test auch eine Anämie festgestellt werden. Wird bei der ärztlichen Untersuchung eine Eisenmangel-Anämie diagnostiziert, liegt die schwerste Form eines Eisenmangels vor.

Welche anderen Symptome verursacht Eisenmangel?

Neben dem Haarausfall verursacht ein zu niedriger Eisenspiegel im Körper noch andere Beschwerden. Zu diesen Folgen gehören eingerissene Mundwinkel, dünne Nägel, Müdigkeit und Abgeschlagenheit, eine niedrigere Belastbarkeit und evtl. sogar Kurzatmigkeit. Ohne ausreichend Eisen leiden Betroffene auch häufig an einer ausgeprägten Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit, Depressionen und an Angstzuständen. Der extreme Fall der Eisenmangel-Anämie verursacht blasse Haut sowie blasse Bindehaut am Auge, Herzrasen und niedrigen Blutdruck bei Patienten.

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Ebenso ist es aber auch möglich, dass keine der genannten Symptome auftreten und trotzdem eine Knappheit an Eisen vorliegt. Es ist also auch ohne Auftreten von weiteren Symptomen nicht auszuschließen, dass der Verlust der Haare das Ergebnis eines Eisenmangels ist.

Wodurch wird der Eisenmangel verursacht?

Der menschliche Organismus produziert das Spurenelement nicht eigenständig. Es wird jedoch durch spezifische Stoffwechselprozesse täglich verbraucht (schätzungsweise zwei Milligramm). Wie oben beschrieben, sind auch unsere Haare auf das Spurenelement angewiesen. Für eine Unterversorgung kann es vier Ursachen geben.

1. Zu wenig Eisen gelangt in den Organismus

Der erste und häufigste Grund ist eine zu geringe Menge Eisen, die mittels Ernährung in den Körper gelangt. Insbesondere in tierischen Produkten, allen voran Fleisch, ist viel Eisen enthalten. Daher leiden Vegetarier und Veganer häufiger unter Mangelerscheinungen wie Haarausfall. Auch pflanzliche Lebensmittel enthalten zum Teil Eisen; die Aufnahme durch den Körper gestaltet sich dort allerdings schwieriger. Manche der pflanzlichen Nahrungsmittel weisen aber auch Hemmer auf, d.h. sie wirken der Eisenresorption in Blut und Darm aktiv entgegen. Vitamin C hilft demgegenüber bei der Eisenaufnahme.

Denkbar ist natürlich auch, dass aufgrund einer Diät oder Erkrankungen zu wenig Nahrung bzw. Kalorien zu sich genommen werden. Ein Beispiel für eine solche Erkrankung ist die Magersucht. Ebenso wirkt sich eine schlechte Ernährung, die zu viel Zucker oder Fett beinhaltet, negativ auf den Eisenhaushalt aus und begünstigt weiteren Haarausfall.

2. Eisen wird nicht resorbiert

Eine zweite Ursache kann bei der Nicht-Aufnahme des Spurenelements durch den Körper festgestellt werden. Im Darm – gerade im Zwölffingerdarm – wird Eisen aufgenommen. Liegt also eine Störung in der Funktion dieses Organs vor, z.B. eine entzündliche Darmkrankheit, wird dieser Prozess beeinträchtigt.

3. Erhöhter Eisenbedarf

Ein dritter Grund liegt im erhöhten Eisenbedarf bestimmter Personengruppen. So benötigen Sportler, Kinder in der Wachstumsphase, Frauen während der Schwangerschaft und Stillzeit sowie stark menstruierende Frauen mehr Eisen. Nicht selten klagen Frauen über Haarausfall in der Schwangerschaft. Der durchschnittliche Bedarf pro Tag liegt ansonsten bei Männern bei etwa 10 mg und bei Frauen bei 15 mg.

4. Verlust von Eisen

Die vierte Ursache ist ein Verlust von Eisen, das sich bereits im Körper befindet. Ein akuter Blutverlust durch z.B. Verletzungen, Geburten oder Blutspenden kann hier verantwortlich sein. Ebenso sind chronische Blutverluste oder Anämien denkbar, ausgelöst durch Krankheiten wie beispielsweise Magengeschwüre oder Tumore. Nehmen Sie Kontakt mit einem Arzt auf, sollten Sie einen entsprechenden Verdacht haben! Eine Therapie ist in diesem Fall zwingend notwendig.

Was kann man gegen Eisenmangel tun?

Zunächst sollte hier das Ausschlussverfahren angewendet werden. Im ersten Schritt, gilt es herauszufinden, ob es sich tatsächlich um Haarausfall handelt oder ob der Verlust der Haare noch im täglichen Normbereich liegt. Dazu ist es möglich einen entsprechenden Test zu machen. Wurde jedoch festgestellt, dass es sich bei dem Haarverlust um Alopezie handelt, sollte der zweite Schritt darin bestehen, einen möglichen Eisenmangel nachzuweisen. Liegt ein solcher vor, können Ärzte gemeinsam mit Patienten nach der Ursache forschen. Ohne Kenntnis der Ursache ist eine entsprechende Therapie oder Behandlung schwierig.

Bei einem Mangel, dessen Ursache eine falsche oder unausgewogene Ernährung ist, fällen viele Betroffene die Entscheidung für eine Ernährungsumstellung. Nicht allein aufgrund von Haarausfall, sondern der Gesundheit im Allgemeinen zuliebe ist dies ratsam. Kommt der Genuss tierischer Produkte nicht infrage, sollte dies durch verschiedene pflanzliche Lebensmittel mit hohem Eisengehalt kompensiert werden.

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Grünes Blattgemüse wie Spinat oder Mangold, Trockenfrüchte, Nüsse oder Mandeln und Salat sind Lebensmittel, die einem Eisenmangel besonders gut entgegenwirken können und den Haarausfall mindern können. Zusätzlich kann auch eine Behandlung mit Eisenpräparaten unter Umständen angedacht werden. Auch im Falle kleinerer Blutverluste wie bei Frauen mit einer starken Menstruation o.Ä. können diese eventuell gegeben werden. Sprechen Sie dazu aber vorab mit Ihrem Hausarzt. Bei einem besorgniserregend hohen Eisenmangel wird ein Arzt das Spurenelement intravenös verabreichen. Auf keinen Fall ist die Einnahme von Eisenpräparaten zur Vorsorge gegen Haarausfall anzuraten. Denn zu viel Eisen schadet dem Körper und bringt den Haaren gleichzeitig keinen Vorteil.

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Neben einer Ernährungsumstellung und Eisenpräparaten können darüber hinaus Pflegeprodukte eingesetzt werden, die das natürliche Haarwachstum wieder vorantreiben. Unterstützen Sie die Regeneration Ihres Haares mit dem Haarwachstumsserum von Laduti. Basierend auf natürlichen Inhaltsstoffen wurde das Serum entwickelt, um das Haarwachstum zu unterstützen. Die Spezialpflege enthält 60 Inhaltsstoffe und ist frei von Hormonen und Minoxidil.

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Fazit

Bei dem Thema Haarausfall und Eisenmangel sollten Sie sich also einige wichtige Punkte merken. Erkennen Sie bei sich einen vermeintlichen Haarausfall, geraten Sie nicht direkt in Panik. Das Ausschlussverfahren und die richtige Diagnose sind hier wichtig. Es sollte ermittelt werden, ob ein Eisenmangel vorliegt, aufgrund dessen die Haare nicht wie sonst wachsen. Können also neben Haarverlust weitere Symptome, die auf eine Eisenknappheit hinweisen festgestellt werden, ist der Kontakt eines Arztes dringend empfohlen. Liegt tatsächlich ein zu niedriger Eisenspiegel vor, ist der Zusammenhang zum dünnen Haar zwar nicht gesichert, aber höchst wahrscheinlich.

Abhängig von der Ursache für den zu niedrigen Eisenspiegel kann dann dagegen vorgegangen werden. Eine Ernährungsumstellung oder Eisenpräparate können den Vorrat an Eisen und Ferritin im Körper der Betroffenen über eine gewisse Zeit wieder ins Gleichgewicht bringen, das Haarwachstum anregen und so die psychischen Folgen des Haarausfalls verhindern! Wenn Sie Ihren Haarwuchs auf natürliche Weise unterstützen möchten, empfehlen wir Ihnen die Anwendung unserer Laduti Produkte.

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FAQ – Fragen und Antworten

Welche Symptome hat man bei Eisenmangel?

Zu den häufigsten Symptomen von Eisenmangel zählen: Starker Haarausfall, stumpfes Haar, brüchige Nägel, Hauttrockenheit, rissige Mundwinkel, blasse Haut und Schleimhaut, Müdigkeit, ausgeprägtes Kältegefühl, Kopfschmerzen, Leistungsabfall, Kurzatmigkeit und Depressionen.

Was tun bei Haarausfall durch Eisenmangel?

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist das A und O. Eisen sollte dabei jeden Tag mit der Nahrung aufgenommen werden. Frisches, grünes Blattgemüse und Salate, Trockenfrüchte, Nüsse, Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen und Linsen und dunkles Fleisch helfen, den Eisenmangel auszugleichen. Bei pflanzlichen Lebensmitteln sollte die Eisenzufuhr möglichst immer mit vitaminhaltigen Lebensmitteln unterstützt werden, beispielsweise Orangen, Mandarinen, Brokkoli oder rote Paprika.

Wann wachsen Haare nach einem Eisenmangel wieder nach?

Nachdem der Eisenmangel für den Haarverlust als Ursache diagnostiziert wird, wird dieser mithilfe von einer Ernährungsumstellung und/oder Eisenpräparaten behandelt. Wird der Haarverlust dadurch gestoppt, dauert es in der Regel 6 bis 12 Monate, bis das Haar wieder füllig nachwächst.

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