Haare färben bei Haarausfall! Eine gute Idee?

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Die Haare zu färben gehört für viele Frauen und Männer zum absoluten Standardprogramm beim Friseurbesuch. Während einige damit erste graue Härchen vertuschen möchten, lieben es andere einfach, ihren Typ zu verändern. Doch gefärbte Haare müssen regelmäßig nachbehandelt werden, um dauerhaft schön zu bleiben und auch um eine dauerhafte Grauabdeckung zu erzielen.

Da in den Colorationen aber jede Menge chemische Substanzen vorhanden sind, die schließlich nicht nur in das Haar, sondern auch in die Kopfhaut eindringen, ist das nicht ganz unbedenklich. Die Folge: Kreisrunder Haarausfall! Wer unter Haarverlust leidet, stellt sich oftmals die Frage, ob die Alopezie vielleicht sogar mit dem Haarefärben zu tun haben könnte. Aber kann Haarausfall wirklich durch den Färbeprozess entstehen? Und sollte man seine Haare färben, wenn man ohnehin schon unter übermäßigem Haarverlust leidet?

Wir haben das Thema hier für dich unter die Lupe genommen und einige Tipps für dich, wie du deine Haare schützen kannst! 

Aggressive Inhaltsstoffe

Auf dem Markt gibt es eine große Auswahl an Haarcolorationen. Von professionellen Farben beim Friseur gehen zum Glück keine allzu großen Gefahren aus, da hier bewusst auf sanfte Produkte und eine Schonung der Haare geachtet wird. Bei den Drogerieprodukten für den Heimgebrauch sieht es allerdings schon anders aus. Die Hersteller werben oft mit einer Pflegewirkung und guter Verträglichkeit, doch Laien durchschauen leider meist nicht, was wirklich darin enthalten ist. Zu den schädlichsten Inhaltsstoffen zählt beispielsweise Ammoniak.

Die giftige Stickstoffverbindung sorgt dafür, dass die Coloration optimal in die Haare eindringen kann. Gesund ist sie aber nicht. Auch Oxidationsmittel, die für eine Veränderung der Haarpigmente sorgen, können Haaren und Kopfhaut leider stark zusetzen. 

Darum kann häufiges Haarefärben Haarausfall begünstigen!

Die Chemikalien in der Farbe können die Struktur der Haare leider stark angreifen. Oft entsteht dadurch Haarbruch, der oftmals auch als Haarausfall wahrgenommen wird. Wenn die Haare häufig und über viele Jahre hinweg immer wieder gefärbt werden, kann dies unter Umständen auch zu schwerem Haarverlust führen. Immerhin laufen beim Colorieren jede Menge chemische Reaktionen ab. Einige Stoffe in den Haarfarben stehen sogar unter Verdacht, krebserregend zu sein. Dies gilt besonders für Amine.

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Die gefährlichen Substanzen dringen durch die Kopfhaut in den Körper ein und können so die Durchblutung stören. Daraus resultiert, dass die Haare dann auch schlechter mit Nährstoffen versorgt werden. Oftmals lösen Haarfarben auch Hautreizungen, allergische Reaktionen oder gar Entzündungen aus. All diese Faktoren können auch Ursachen für Haarausfall sein. Die Schuppenschicht des Haars wird nämlich durch das Färben aufgeraut und dadurch auf Dauer geschädigt. Aggressive Inhaltsstoffe können die Fettschicht der Kopfhaut zerstören und sie dadurch noch sensibler machen und austrocknen. 

So kannst du Haarausfall durch Färben verhindern

Wenn du auf das Haarefärben auf keinen Fall verzichten möchtest, dann solltest du zumindest auf qualitativ hochwertige Haarfarbe achten. Vor dem Färben solltest du auf keinen Fall deine Haare waschen, da eine leichte Fettschicht auf der Kopfhaut schützend wirkt. Außerdem öffnen sich durch das Waschen die Poren, wodurch giftige Stoffe noch leichter in den Körper eindringen können. Auch nach dem Färben ist es wichtig, die Haare intensiv zu pflegen, und ihnen genügend Feuchtigkeit zuzuführen. Um Kopfhaut und Haare zu schonen, empfiehlt es sich auch, auf pflanzliche Färbemittel zurückzugreifen. 

Wichtig: Wenn du bereits unter Haarausfall leidest, solltest du auf das Haarefärben verzichten!

Die schlechte Nachricht ist, dass du, wenn du bereits unter übermäßigem Haarverlust leidest, auf jeden Fall die Finger von chemischen Haarfärbe-Prozessen lassen solltest. Warum? Mit den meisten Haarfärbemitteln tust du deine Haaren und deiner Kopfhaut keinen Gefallen, denn sie leiden ohnehin schon. Haarausfall ist meist ein Zeichen dafür, dass es deinen Haaren und der darunterliegenden Haut nicht wirklich gut geht.

Wenn du dann auch noch zu Haarcolorationen greifst, setzt du sie noch weiterem Stress aus – der Haarausfall kann dadurch sogar noch verstärkt werden. Gib deinen Haaren stattdessen lieber jetzt genau die Pflege, die sie jetzt unbedingt braucht und probier‘ mal das Laduti Hair Serum aus! Es bekämpft effektiv alle Arten von Haarausfall. Und das ganz ohne Hormone oder den Arzneistoff Minoxidil, der für unangenehme Nebenwirkungen (wie verstärkten Haarausfall zu Beginn der Anwendung) sorgen kann. Das Hair Serum dringt tief in die Kopfhaut ein und versorgt dort deine Haarwurzeln mit dem Power-Vitamin Biotin sowie mit anderen hochwertigen Stoffen aus der Natur (Rosmarin, Ginseng oder Hyaluronsäure). Laduti fördert dein Haarwachstum, da es die Haarfollikel von innen extrem stärkt.

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Außerdem sorgt es für wunderschönen Glanz in deinen Haaren! Das Produkt wurde dermatologisch getestet und als “sehr gut” bewertet. Nebenwirkungen sind keine bekannt.

FAQ

Welche Haarfarben sorgen nicht für Haarausfall?

Wie bereits oben erwähnt, sind Haarfärbemittel beim Friseur wesentlich schonender für deine Haare als Färbemittel aus der Drogerie. Außerdem empfehlen wir das Haarefärben mit Pflanzenfarben wie Henna, Weizen, Kamille, Kurkuma, Walnussschalen und Indigo. Denn sie lösen keine Allergien aus, schädigen die Haare nicht und sorgen auch nicht für Haarausfall.

Ist Blondieren besonders schädlich für die Haare?

Wenn du regelmäßig blondierst, schädigt dies deine Haarstruktur und deine Haare werden besonders stark beschädigt. Dadurch werden sie dünner, brechen ab oder fallen im schlimmsten Fall sogar aus. Deshalb solltest du deine Haare nach dem Blondieren wenigstens so wenig wie möglich strapazieren und am besten auf Hitzestyling verzichten.

Darf ich nach einer Haartransplantation meine Haare färben?

Gönne deinen Haaren unbedingt etwas Ruhe nach der Transplantation. Frühestens drei Monate nach der Behandlung darfst du wieder mit dem Färben und Stylen beginnen.

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