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Haarausfall und Ernährung – Das sollten Sie wissen

Haarausfall-Ernaehrung

Haarausfall, in der Fachsprache als Alopezie bezeichnet, betrifft heutzutage viele Menschen. Insbesondere Männer leiden häufig schon vor dem 30. Lebensjahr unter vermehrtem Haarverlust, während bei Frauen meist nach der Menopause entsprechende Probleme auftreten. Dabei sind die Arten und Ursachen sehr unterschiedlich. So ist in den allermeisten Fällen der Rückgang der Haarfülle schlichtweg hormonell, genauer gesagt, erblich bedingt. Allerdings gibt es auch den unnatürlichen, diffusen Haarausfall. Ernährung und bestimmte Lebensmittel spielen hierbei eine wichtige Rolle, da ein gesundes Haarwachstum nun einmal von zahlreichen Nährstoffen abhängig ist.

So wachsen die Haare

Um dem Haarausfall auf den Grund zu gehen, lohnt es sich, einmal auch die biologischen Gegebenheiten des Haarwachstums zu betrachten. Insgesamt besitzt der Mensch etwa fünf Millionen Haare, wovon bei Europäern etwa 100.000 auf dem Kopf sitzen. Von diesem Anteil fallen auf ganz natürliche Weise täglich circa 100 aus, wonach die Haarwurzel den Wachstumsprozess erneut beginnt. Die Haarwurzel selbst liegt unter der obersten Hautschicht und besteht unter anderem aus einer Haarpapille und einer Matrix, welche beide ein Leben lang bestehen bleiben.

Diese bilden über einen Zeitraum von zwei bis sechs Jahren keratinreiche Hornzellen, die schließlich den Haarschaft bilden, der immer weiter nach oben wandert. All das geschieht bei jedem einzelnen Haar in einem stetig wechselnden Zyklus von Wachstums- und Ruhephasen, solange die Haarwurzel aktiv ist. Vor allem an der Spanne der möglichen Wachstumszeit zeigt sich, je gesunder die Haarwurzel, desto aktiver und langlebiger das Wachstum. Erhalten die Wurzeln hingegen zu wenig Energie, stellen sie ihre Aktivität zeitweise oder gar dauerhaft ein und es kommt zum Haarausfall.

Arten des Haarausfalls

Haare und ihr Wachstum sind also durchaus komplex gestaltet. Deswegen kann Haarausfall ganz verschiedene Ursachen haben, sodass dessen eventuelle Behandlung ebenso unterschiedlich ausfällt, wenngleich die Ernährung stets eine mehr oder weniger große zusätzliche Rolle spielt. Genetisch bedingter Haarausfall beispielsweise, lässt sich letzten Endes nicht stoppen. Hier begründet sich das Ausbleiben des Wachstums in einer Überempfindlichkeit der Haarwurzeln auf das Hormon Dihydrotestosteron (DHT), also ausgerechnet das männliche Geschlechtshormon. Diese Veranlagung betrifft einen Großteil aller Menschen und stellt die häufigste Ursache für den Ausfall dar und zeigt sich allen voran bei der Bildung von Geheimratsecken. Neben anderen Arten ist schließlich der diffuse Haarausfall von Bedeutung. Hier geschieht der Haarverlust gleichmäßig auf der gesamten Kopfhaut. Als Auslöser kommen dafür mitunter folgende Dinge infrage:

  • Krankheiten wie Störungen der Schilddrüsenfunktion oder Diabetes
  • Nutzung von Medikamenten wie Gerinnungshemmer und Cholesterinsenker
  • Belastung der Psyche zum Beispiel durch Stress
  • Hormonelle Schwankungen vor allem bei Frauen in der Schwangerschaft oder den Wechseljahren
  • Allgemeinen Nährstoffmangel

Haarausfall und Ernährung meist verbunden

Genau genommen sind Haarausfall und Ernährung fast immer im Zusammenhang zu betrachten oder andersherum: Eine gesunde Nährstoffzufuhr hilft, Haarausfall zu verlangsamen oder gänzlich zu stoppen. Denn obgleich Krankheiten, Hormonschwankungen und so weiter eine Rolle spielen oder nicht, so bedarf der Körper für all seine Lebensprozesse Energie, die er unter anderem aus der Nahrung bezieht.

Wer aber tatsächlich an einer Krankheit leidet, dessen Körper befindet sich im Ungleichgewicht und der Energiehaushalt ist mehr oder weniger gestört. Somit ist eine ausgewogene Zufuhr aller nötigen Nährstoffe stets wichtig. Im Hinblick auf die Haare bedeutet das, dass bei Haarausfall eben ganz bestimmte Nährstoffe nicht in ausreichender Menge vorrätig sind und daher die Gesundheit des Haars beeinträchtigt ist.

Vitamine, die dem Haar helfen

Gegen Haarausfall sollten Sie viele vitaminreiche Lebensmittel auf Ihrem Speiseplan stehen haben und somit genügend Obst und Gemüse essen. Getreu dem Motto “An Apple a Day keeps the Doctor away”.

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Vitamin A etwa sorgt für Geschmeidigkeit des Haarschaftes und Robustheit gegen äußerliche Reize. Dieses findet sich unter anderem in Milchprodukten, Karotten, Paprika und Aprikosen.

Vitamin B ist mit verantwortlich für die Talgproduktion und den Stoffwechsel in der Haarwurzel. Außerdem ist es entzündungshemmend. Vitamin B-Spender sind im allgemeinen Fleisch, Hülsenfrüchte und Eigelb.

Vitamin C spielt eine wichtige Rolle im Blutkreislauf, denn es ist notwendig, damit Eisen gebunden und transportiert werden kann. Ein Mangel ist demnach nicht förderlich für die Blutzirkulation. Wichtige Lieferanten sind hier alle Arten von Zitrusfrüchten und auch Kohlgemüse.

Biotin bewirkt einen fest geschlossenen Schuppenpanzer des Haarschaftes, was wiederum eine robuste Struktur und Glanz ergibt. Biotin ist vielfach in Fleisch, Milch, Vollkornprodukten und Nüssen enthalten.

Protein spielt eine große Rolle

Haare bestehen zu größten Teilen aus keratinreichen Zellen. Keratine gehören zu den Proteinen, also Eiweißen. Daher benötigen Sie eine reichhaltige Proteinzufuhr. Besteht ein Mangel, so ist das Haar weniger kräftig und widerstandsfähig und erscheint matter. Im Übrigen handelt es sich bei den Fingernägeln größtenteils um ganz ähnliche Keratinzellen wie in den Haaren. Somit zeigt sich auch dort eine Unterversorgung etwa durch brüchige Struktur, Einkerbungen oder weiße Flecken. Glücklicherweise betrifft Eiweißmangel die westlichen Staaten eher weniger. Denn viele Produkte wie etwa Fleisch, Fisch, Milch, Kartoffeln, Getreide und Nüssen enthalten tierische und pflanzliche Eiweiße.

Achtung bei Fetten und Zucker

Wenn Sie zu viele Fette und Zucker zu sich nehmen, schaden Sie Ihrem ganzen Körper und insbesondere Haut und Haaren. Denn ein Überangebot an Zucker hemmt die Aufnahme von Eiweißen aus der Nahrung. Fett wiederum ist von doppelter Bedeutung. Zu viel davon bewirkt einen Anstieg des Testosteron-Spiegels, was speziell bei genetisch bedingtem Haarausfall umso schädlicher ist. Darüber hinaus können gehärtete Fette die Poren der Haut verstopfen. Geschieht dies beispielsweise auf der Kopfhaut, so lässt das eine Haarwurzel auf Dauer degenerieren. Einen gänzlichen Verzicht auf Produkte, die Fette beinhalten, begründet dies aber nicht. Schließlich befinden sich in Zellmembranen Fettsäuren und auch beim Talg, der die Haare geschmeidig hält, sind sie von Bedeutung.

Keine Energie bei Eisenmangel

Eisen ist eines der wichtigsten Elemente im menschlichen Körper. Nicht zuletzt ist es am Sauerstofftransport und der Blutbildung entscheidend beteiligt und deshalb mit verantwortlich für die Energieversorgung aller Zellen und deren Wachstum. Daher sind Haarausfall und Nahrung ganz besonders dann miteinander verbunden, wenn ein Mangel an Eisen vorliegt, was etwa bei vielen Frauen während der Menstruation und Schwangerschaft der Fall ist. Um für Ausgleich zu sorgen, bieten sich viele Fleischsorten, Nüsse, Getreide und Hülsenfrüchte an.

Spurenelemente sind wichtig

Außerdem sind Kupfer und Zink bedeutsame Elemente. Diese regen durch die Aktivierung von Enzymen den Stoffwechsel an. Damit einher geht die Zellteilung und somit auch das Wachstum der Haare aus der Haarwurzel heraus. Überdies wirkt Zink entzündungshemmend und ist nötig für die Synthese von Kollagen, welches die Haarstruktur und den Halt der Haare in der Kopfhaut stärkt und so grundsätzlich Haarausfall entgegenwirkt. Während Kupfer unter anderem über Nüsse, Hülsenfrüchte, Trockenobst und Vollkornprodukte aufgenommen werden kann, ist Zink hauptsächlich in tierischen Produkten wie Käse, Milch, Eier und Fleisch enthalten.

Veganer und Vegetarier extra gefährdet

Am Beispiel von Zink zeigt sich, dass Haarausfall und die benötigten Nahrungsmittel für Menschen mit einem speziellen Ernährungsplan, also etwa für Vegetarier und Veganer, ein beachtenswertes Thema ist. Bleibt der Genuss tierischer Produkte aus, muss ein Ausgleich gefunden werden und eventuell ein Augenmerk auf einzelnen Stoffen liegen. Als Zinklieferanten kommen am ehesten noch Walnüsse und Kürbiskerne infrage. Wer auf der sicheren Seite sein möchte, nimmt einen regelmäßigen Gesundheitscheck beim Hausarzt in Anspruch. Über ein Blutbild lassen sich Unterversorgungen schnell erkennen und die Nahrungszufuhr zielgerichtet ergänzen genauer gesagt umstellen.

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Mit Pflegeprodukten Unterstützung leisten

Ist der Speiseplan ausgewogen genug und das Haarwachstum dennoch beeinträchtigt, liegt das möglicherweise schlicht an den Strapazen Ihres Alltags. Schon das Verweilen an der kalten Luft im Winter setzt dem Haar zu, ebenso wie intensive Sonneneinstrahlung im Sommer. Um die Regeneration zu unterstützen, gibt es diverse Pflegeprodukte. Wichtig ist, auf eine sanfte Behandlung zu setzen.

Laduti-Hair-Serum

Das Haarwachstumsserum von Laduti beispielsweise basiert auf natürlichen Inhaltsstoffen und wurde extra gegen Haarverlust und für einen stabilen Wachstumszyklus entwickelt. Es ist sowohl frei von Minoxidil als auch Hormonen, weshalb keine Nebenwirkungen bekannt sind.

Helfen Nahrungsergänzungsmittel gegen Haarausfall?

Im Idealfall geschieht die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln in Absprache mit einem Arzt oder zumindest nach einem Beratungsgespräch beim Friseur, welcher sich in der Angelegenheit gewiss ebenfalls auskennt. Außerdem ist dann die richtige Dosierung oberstes Gebot. Denn bei aller Notwendigkeit der genannten Nährstoffe und Vitaminen, so kann ein Überangebot schnell den gewünschten Effekt ins Gegenteil umkehren und zu Problemen mit der Verdauung oder auch der Schilddrüse führen. Insofern gilt wie Allgemein in Bezug auf die Gesundheit auch bei Haarausfall: Essen Sie im Idealfall stets in geregeltem Maß. Mit der Kombination aus ausgewogener Ernährung und optimaler Haarpflege wirken Sie Haarausfall entgegen. Die Produkte von Laduti helfen Ihnen, langfristig den Kampf gegen den Haarausfall zu gewinnen.

Haarwachstum

FAQ – Fragen und Antworten

Warum sollte ich bei Haarausfall meine Ernährung umstellen?

Der Verlust des Haars ist ein Anzeichen dafür, dass Sie nicht genügend Nährstoffe zu sich nehmen. Der Verzicht auf Zucker und ungesunde Fette wie ein Überschuss von Omega-6-Fettsäuren, wirkt sich negativ auf die allgemeine Gesundheit aus. Deshalb sollten Obst, Gemüse und eiweißreiche Lebensmittel auf dem Plan stehen.

Welches Vitamin sollte ich bei Haarverlust am besten zu mir nehmen?

Neben den Vitaminen A, C, D und E, spielt besonders Biotin (Vitamin B9 oder auch Vitamin H genannt) eine wichtige Rolle im Haarwachstumsprozess. Es stärkt zudem ihre Hautstruktur und die Finger- und Fußnägel.

Wie führe ich am effektivsten ausreichend Inhaltsstoffe zu mir?

Bei der richtigen Menge ist immer das mittlere Maß am sinnvollsten, sodass zum Beispiel schon eine Handvoll Nüsse pro Tag reicht, damit der tägliche Biotin Bedarf abgedeckt ist. Gerade Erdnüsse, Haselnüsse und Cashewkerne verfügen reichlich von diesem Nährstoff. Nahrungsergänzungsmittel sollten nur dann in Betracht gezogen werden, wenn sie durch die normalen Essgewohnheiten nicht abgedeckt werden können. Ein Gespräch mit dem Arzt ist in diesem Fall immer sinnvoll.

Welche Nahrungsergänzungsmittel bei Problemen mit dem Haar?

Diese sollten nur dann benutzt werden, wenn sie die entsprechenden Nährstoffe nicht durch die Nahrung ausreichend zu sich nehmen. Das kann zum Beispiel bei Vegetariern und Veganern der Fall sein, wenn Eisen und Proteine fehlen. Hier eignen sich jedoch auch pflanzliche Produkte, wobei immer zu beachten ist, dass normale Nahrung den Ergänzungsmitteln vorzuziehen ist. Sie “ergänzen” im Optimalfall das Defizit von Nährstoffen.

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