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Haarausfall in den Wechseljahren – Wenn sich die Frisur mit dem Alter von allein wechselt

Haarausfall-Wechseljahre

Die durchschnittliche Frau kommt mit ca. 47,5 Jahren in die Menopause. Diese Zeit sorgt für viele Veränderungen im Körper. Dabei hat ungefähr ein Drittel mit dem Verlust des Haars zu kämpfen. Aber auch Männer können unter ähnlichen Symptomen leiden. Bei einigen kann sich der Hormonhaushalt mit dem Alter verändern. Da ältere Menschen mit zunehmender Lebensdauer immer mehr mit körperlichen Beschwerden zu tun haben, ist ein zusätzlicher Verlust des Haars eine heikle Angelegenheit. Besonders für das weibliche Geschlecht kann das eine psychische Belastung sein, denn für viele gehört die Frisur zu ihrer Persönlichkeit. In diesem Blogbeitrag informieren wir Sie darüber, was Sie gegen Haarverlust im höheren Alter machen können und schlagen Ihnen Tipps vor. Wie kommt es eigentlich zum Haarausfall und was passiert da genau in dieser Zeit des Umbruchs?

Eine Zeit der Veränderung

Die menschlichen Zellen erneuern sich alle sieben Jahre – so eine gängige Meinung. Und wenn man beachtet, dass die Wechseljahre mit 49 Jahren anfangen können – aber auch frühestens schon mit 42 – passt diese Veränderung genau in den 7-Jahres-Zyklus. Allerdings tritt der Beginn sehr individuell auf, sodass ein bestimmtes Alter keinen Maßstab bildet.

Diese Zeit wird in drei Phasen unterteilt – die Prä-, Peri- und Postmenopause. In der Prämenopause verändert sich bereits die Hormonproduktion in den Eierstöcken. Zuerst erfolgt ein Abfall von Progesteron, etwas später von Östrogen und zuletzt wird das Testosteron ein wenig geringer. Bereits in der Perimenopause haben sich Progesteron und Östrogen auf ihr Minimum reduziert, während das Testosteron bis in die Postmenopause langsam geringer wird. Durch die Abnahme des Hormonspiegels kommt die Frau in ein Alter, in dem ihre letzte Regelblutung erfolgt.

Haarausfall in den Wechseljahren – Wie machen sich Hormonveränderungen bemerkbar?

Ein Schwanken oder Abfall der Hormone kann einige unschöne Symptome zur Folge haben. Dieser gilt als Ursache für folgende Krankheitserscheinungen:

  • Unruhe
  • Müdigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Reizbarkeit
  • Erschöpfung
  • Hitzewallungen
  • Ausfall des Haars
  • Stimmungsschwankungen
  • depressive Verstimmungen
  • Schlafstörungen

Gibt es Wechseljahre auch beim Mann?

Die Andropause sorgt bei Männern ähnlich wie bei Frauen für zahlreiche Symptome. Zu ihnen gehören die folgendenden Krankheitserscheinungen:

  • Schlafprobleme
  • Depressive Phasen
  • Unlust
  • Erektionsprobleme
  • Erhöhtes Bauchfett
  • Höhere Brüchigkeit der Knochen
  • Weniger Muskelmasse

Für diese Krankheitserscheinungen sind unter anderem die männlichen Hormone (Androgene) verantwortlich. So ist es zwar wissenschaftlich umstritten, ob Männer auch in die Menopause kommen, aber bei mehr als der Hälfte aller über 50-Jährigen tauchen ähnliche Symptome wie bei Frauen auf.

Was kann bei Hormonveränderungen helfen?

Therapie oder Selbstheilung? Da gegen Ende 40 der Östrogenspiegel abfällt, stellt sich die Frage, wie man diesen wieder erhöhen kann. Eine Hormontherapie ist aber nicht immer sinnvoll. Vor allem dann nicht, wenn die Symptome sich nur leicht auswirken. In vielen Fällen hilft schon eine Umstellung der Ernährung. Aber auch die Ergänzung wichtiger Pflanzenstoffe kann hilfreich sein. Besonders Phytoöstrogene wie Lignane und Isoflavone helfen, dass sich der Östrogenspiegel wieder erhöhen kann. Bei dem Ganzen sollten Sie sich aber darüber bewusst sein, dass Hormonveränderungen grundsätzlich nichts schlechtes sind und zur natürlichen Entwicklung des Menschen dazugehören. Wollen Sie Ihren Östrogenspiegel dennoch erhöhen, können Sie folgende Pflanzen zu sich nehmen:

  • Traubensilberkerze (kann auch bei Menstruationsproblemen helfen)
  • Mönchspfeffer (reguliert den Hormonhaushalt und setzt Dopamin frei)
  • Johanniskraut (wirkt sich positiv auf depressive Verstimmungen aus, sollte aber nicht zusammen mit Medikamenten eingenommen werden)
  • Hopfen (hilft gegen erhöhter Temperatur und beruhigt die Gemütslage)
  • Rotklee (Gut für die Psyche und zur Verbesserung der Knochendichte)

Weitere Lebensmittel mit vielen Phytoöstrogenen: Brokkoli, Blumenkohl, Linsen, Leinsamen, Soja, Knoblauch, Sesam, Trockenfrüchte (Getrocknete Aprikosen…), Beeren (Erdbeeren, Cranberries, Himbeeren…), Datteln, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne und Bohnen.

Bei stärkeren Symptomen sollte ein Arzt aufgesucht werden, da dieser besser entscheiden kann, ob eine Hormontherapie nicht doch die sinnvollere Variante wäre. So kann die entsprechende Vorgehensweise besser mit eventuellen Vorerkrankungen abgestimmt werden.

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Auf Natürlichkeit und die richtigen Stoffe setzen

Zu einem guten Produkt gehört, dass es frei von künstlichen und krankheitserregenden Stoffen ist. Deshalb sollte es frei von unnötigen Hormonen sein und wertvolle, natürliche Stoffe besitzen. Bei Haarausfall eignet sich zum Beispiel unser Shampoo von Laduti, um die Haarwurzeln wieder zu kräftigen und die Haarfollikel gesund zu halten. In unserem Shop finden Sie darüber hinaus auch ein Serum mit wertvollen natürlichen Inhaltsstoffen.

Laduti-Hair-Serum

Nachdem der Organismus unter anderem mit Pflanzenstoffen zur inneren Einnahme gestärkt wird, hilft die äußerliche Körperpflege mit unserem Produkt bei einem gesunden Haarwuchs und der Stärkung der Haarwurzel. So wird auch zusätzlich auf Minoxidil verzichtet und sowohl Frauen als auch Männer profitieren von einer glänzenden Haarpracht.

Die Alternative gegen den Haarausfall: Homöopathie

Wer die Sache gelassen angeht und wem der Verlust des Haars nur geringfügig stört, denkt oft nicht in erster Linie an den Arztbesuch. In vielen Fällen können auch geeignete homöopathische Mittel helfen.

  • Natrium muriaticum (Kochsalz): Eignet sich bei Männern unter anderem bei der Entstehung von Geheimratsecken. Es kann auch bei einem verringerten Sexualtrieb eingesetzt werden. Allerdings steigert sich das Bedürfnis nach Flüssigkeit und gesalzenen Speisen.
  • Sepia (Tintenfisch): Besonders bei Wechseljahrsbeschwerden einsetzbar wie zum Beispiel dem Ausfall des Haars. Allerdings nicht empfohlen bei schweren und langanhaltenden Beschwerden. Es besteht auch eine Gefahr der Austrocknung und sollte nicht bei älteren, geschwächten Personen und Kindern leichtfertig verwendet werden.

Dosierungsmenge: Sowohl bei Kochsalz als bei Tintenfisch in Form von Tabletten D12.

Ein erfahrener Arzt kann Ihnen bei den Inhaltsstoffen und Wechselwirkungen immer noch den besten Rat geben. Jeder ist anders und reagiert individuell auf entsprechende Wirkstoffe.

Wie stoppe ich den Verlust meines Haars sofort?

Wenn das Schwinden des Haars zur psychischen Zerreißprobe wird, ist dies noch nicht das Ende für Sie. Ein hormonell bedingter Verlust des Haars kann eine zeitlich beschränkte Angelegenheit sein, die sich danach richtet, wie lange Sie den Hormonveränderungen unterliegen. Wenn Hormontabletten zugeführt werden, können diese für einen höheren Progesteron und Östrogenonspiegel sorgen. Allerdings sollten Sie sich darüber bewusst sein, dass es bei dieser Maßnahme auch Nebenwirkungen mit erhöhtem Risiko für folgende Krankheiten gibt:

  • Thrombose
  • Brustkrebs
  • Eierstockkrebs
  • Gebärmutterhalskrebs

Ein Wirkstoff, der in einer Tablette vorkommt, oder als Lösung angeboten wird, ist Alfatradiol. Dieser hat seine Wirkkraft bei beiden Geschlechtern und hemmt die Umwandlung von Testosteron in DHT. DHT verringert den Lebenszyklus des Haars bei erblich bedingtem Haarausfall (androgenetische Alopezie). So wird es dann immer feiner und fällt nach und nach aus. Auch in der Meno- und Andropause kann dieser Wirkstoff helfen. Jedoch ist abzuwägen, ob man mehr etwas für seine Gesundheit oder Schönheit machen möchte. Bei entsprechenden Nebenwirkungen wäre die beste Lösung die Entscheidung für ungefährliche Mittel.

Welche Haushaltsmittel, damit die Haarpracht wieder glänzt?

Mittel im Haushalt sind bei vielen Problemen die erste Wahl und so gibt es tatsächlich auch Hausmittel gegen Haarausfall, die unterstützend wirken können. Schnell liegen sie zur Hand und lassen sich universell einsetzen. Darunter gibt es wahre Allround-Talente. Doch mit den folgenden können Sie besonders Ihre Frisur wieder glänzen lassen.

  • Apfelessig: Hiermit bekommen Sie nicht nur Schmutz beim Hausputz weg, sondern auch Schadstoffe auf Ihrem Kopf. Als Spülung empfiehlt sich eine Mischung mit ⅕ Essig und ⅘ Wasser. Auf dem Kopf sollte das Ganze zwischen 5 und 10 Minuten verweilen.
  • Argan-, Jojoba- und Traubenkernöl: Jedes dieser Öle lässt sich bei dünnem und feinem Haar verwenden. Es werden Juckreiz und trockene Stellen vermieden, da sie feuchtigkeitsspendend sind. Aber auch für dickes Haar, das feiner wird, sind diese Öle geeignet.
  • Brennnessel: Wichtige Nährstoffe sollten nicht nur durch die Nahrung zu sich genommen, sondern auch äußerlich angewendet werden. Dafür gibt es Pflanzen, die zum Beispiel in Haarwasser vorkommen. Die Brennnessel besitzt zahlreiche Nährstoffe wie Vitamin B1, B5, C, D, E, Kalium, Kalzium und Eisen.
  • Shampoo: Wichtige Inhaltsstoffe sollten auch im Shampoo vorkommen, welches vorsichtig und gleichmäßig ins Haar verteilt wird. Dabei ist weniger oft mehr. Das Laduti – Anti Hair Loss Shampoo setzt auf diese wichtigen Stoffe und kann für Sie ein wichtiger Begleiter gegen den Verlust des Haars sein.
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Ob Essig, Öl, Pflanze oder Shampoo – die richtige Pflege sollte nicht vernachlässigt werden. Beim Handwerkzeug empfiehlt sich eine Bürste, statt eines Kamms. Diese sollte am besten aus Naturborsten bestehen und mit sanftem Druck durch die Haare geführt werden. Die Frisur sollte besser offen getragen werden, statt dass man sich Zöpfe oder einen Dutt macht. So schonen Sie Ihre Haare langfristig und können Haarausfall vorbeugen!

Fazit

Ein Verlust des Haars ist nicht so schön wie ein Wechsel der Frisur. Aber irgendwann ist die Zeit gekommen, in der die Haarpracht nicht mehr so schön erscheint wie früher. Jedoch können Haare genauso gesund altern wie der gesamte Körper. In Zeiten der Veränderung ist Anpassungsfähigkeit gefragt. Pflanzen und Lebensmittel, die für mehr Östrogene sorgen, sind ein erster Anfang, um den Hormonhaushalt in Schwung zu halten. Auch Haushaltsmittel für die bessere Haarpflege sind geeignet. Erst dann sollte darüber nachgedacht werden, ob sich Hormontabletten mehr lohnen würden. Wir empfehlen einen schonenden Umgang mit Ihrer Gesundheit und haben dafür noch weitere Pflegeprodukte auf unserer Website im Angebot.

Haarwachstum-Laduti-Pflegeprodukte

FAQ – Fragen und Antworten

Wann endet die Phase des Haarverlusts in den Wechseljahren?

Sie endet von allein nach ca. 6 Monaten. Von daher lohnt es sich langfristig betrachtet, etwas gegen das Absinken des Hormonhaushalts zu machen.

Wie sieht so ein Ausfall des Haars aus?

Frauen verlieren mittig auf ihrer Kopfhaut einzelne Härchen. Die verbliebenen werden dann dünner und an den Seiten ändert sich in der Regel nichts. Es entstehen aber keine kahlen Stellen. Bei Männern sieht es so ähnlich aus, wobei die Entstehung von Geheimratsecken nicht unüblich ist.

Welche Nährstoffe werden für die Haargesundheit benötigt?

Unter den vielen Ursachen für Krankheiten ist oft ein Nährstoffmangel für diese verantwortlich. Für das allgemeine Wohlbefinden empfiehlt sich eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung. Die Kombination wichtiger Nährstoffe ist dabei wirkungsvoller als einzelne, die man sich unter Umständen über Nahrungsergänzungsmittel besorgt. Aber auch bei Ergänzungsmittel kann sich eine Kombination in den richtigen und gesunden Dosierungen lohnen. Wichtige Nährstoffe sind Eisen, Zink, Vitamin A, B-Vitamine, C, E und Omega-3-Fettsäuren.

Welche Alternative oder Behandlung steht mir offen?

Heutzutage gibt es das Verfahren der Mesotherapie. Sie ist eine nebenwirkungsfreie Methode, die das Haarwachstum wieder anregt. Mit einer Spritzpistole wird ein Mix aus Pflanzen, homöopathischen Mitteln, Vitaminen und Arzneimitteln unter die Haut injiziert. Jedoch sind mit dieser Methode höhere Kosten verbunden, die Sie selbst tragen müssen.

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